„Grundwasser nicht in Kanalisation“
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Das Gelbe Blatt
Bad Tölz - Wolfratshausen, 29.07.2010 17:03 |
Von RALF FASTNER, Geretsried - Ob der starken Regenfälle in den vergangenen Tagen sind die Grundwasserstände im Stadtgebiet Geretsried, vor allem im Stadtteil Gartenberg, enorm gestiegen. Keller, Unterführungen und Tiefgaragen sind unterspült.
„Die Regenereignisse waren in diesem Jahr so heftig, dass auch diejenigen Probleme haben, die bisher keine hatten“, berichtete Bürgermeisterin Cornelia Irmer am vergangenen Dienstag im Stadtradt. Mit Nachdruck appellierte sie, das Grundwasser nicht in die öffentliche Kanalisation zu pumpen. Diese sei ausschließlich für die Ableitung des Schmutzwassers ausgelegt. Für Regenwasser gebe es keine Kapazitäten. Die Kläranlage in Wolfratshausen und der Abwassersammler sind bereits auf „das Äußerste“ ausgelastet. Stattdessen soll das Wasser in die vorhandenen Sickerschächte auf den eigenen Grundstücken eingeleitet werden. Ebenso ist eine Ableitung über die Straßenentwässerung möglich, sofern es zu keiner Verkehrsbehinderung kommt.
Herbert Mieseler (SPD) riet den betroffenen Bürgern, das Wasser im Keller stehen zu lassen und das Pumpen zu unterlassen. „So kann es passieren, dass sich der Fußboden hebt.“ Franz Wirthensohn (CSU) hingegen baut auf die noch in diesem Jahr geplante Abdichtung des Schwaigwaller Baches. Bisher versickere dort noch jede Menge Wasser. |
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