Musik, Ortsgestaltung und Kanal
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Das Gelbe Blatt
Bad Tölz - Wolfratshausen, 18.12.2011 12:00 |
Von WOLFGANG BREITWIESER, Bad Heilbrunn - Bei der Fertigstellung der neuen Ortsgestaltungssatzung will die Gemeinde Bad Heilbrunn noch vor der endgültigen Verabschiedung die einschlägigen Handwerksbetriebe in die Diskussion mit einbeziehen. Das hat Bürgermeister Thomas Gründl bei der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates als eines der Ziele für das kommende Jahr ausgegeben. Es sei in so einen Fall gut, auch jene Leute, die später bei Neubauten die Vorgaben einhalten müssen, um ihre Meinung zu bitten, sagte Gründl. Als weitere Ziel für das kommende Jahr nannte der Bürgermeister die Aufstellung von Bebauungsplänen für den westlichen Teil der Ortsmitte, also für das leer stehende Hotel „Post“, das Sanatorium Strauß und die derzeit nicht in Betrieb befindliche Leonardis-Klinik.
Der Gemeinderat wird sich deshalb im Januar zu einer Klausurtagung zurückziehen, um Einzelheiten festzulegen. Sicher ist auch, dass der neue Kindergarten am Wörnerweg seiner Bestimmung übergeben wird, unsicher hingegen ist, was mit dem ehemaligen Kindergartengrundstück passiert. Gründl sprach zwar von „Gesprächen“, in trockenen Tüchern ist der Verkauf aber noch nicht.
Obwohl der Gemeinderat noch keinen formellen Beschluss gefasst hat, wird es wohl auch im nächsten Jahr wieder das Musikfestival geben. Gründl zeigte sich erfreut darüber, dass die Zuhörerzahl erneut gesteigert werden konnte und man somit wohl eines Tages in die schwarzen Zahlen komme. Umbauten sind zudem am Kräutererlebnispark vorgesehen, nicht zuletzt wegen der engen Zusammenarbeit mit dem ZUK in Benediktbeuern. Schließlich stehen Sanierungsarbeiten an den Wasser- und Kanalleitungen, sowie der Kanalneubau in Wörnern und Straßenbelagarbeiten am Peretsbichl in der Ramsau auf dem Programm.
Rückblickend auf die Arbeit im zu Ende gehenden Jahr überhäuften sich Gründl sowie die Fraktionssprecher Peter Bromberger (CSU), Rolf Weitzmann (FW) und Norbert Deppisch (Grüne) gegenseitig mit Lobenshymnen über die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Alle gaben sich zuversichtlich, dass man im Jahr 2012 mit dem leidigen Problem der Dorfmitte ein gutes Stück weiterkommen werde. „Das Leben geht weiter, auch ohne Hoefter“, betonte Weitzmann. Max Hoefter ist Eigentümer der Kurhotel-Ruine. Er weigert sich bekanntlich, bei der Planung mit der Gemeinde zusammenzuarbeiten. Deppisch mahnte die Gemeinde ferner an, das Ziel der Energiewende Oberland auf Energie-Autarkie bis zum Jahr 2035 auch in Bad Heilbrunn umzusetzen. |
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