Einweihung im „Ort fröhlichen Spielens und Lernens“
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Nachricht von:
Das Gelbe Blatt
Miesbach, 18.10.2011 12:00 |
 Freudentanz: Bei der Einweihungsfeier im Otterfinger Haus für Kinder bewiesen auch Pater Wolfgang-Marian Schnoor und Bürgermeister Jakob Eglseder Rhythmus-Gefühl. Foto: Obermüller Von LEONHARD OBERMÜLLER, Otterfing – Mehrfachen Grund zu feiern gab es im Otterfinger Haus für Kinder. Die Gemeinde errichtete eine zweite Krippengruppe, die neu eingerichtete Räume im Untergeschoss des Gebäudes nutzen kann. Auch der Spielgarten wurde komplett neu angelegt, erweitert und mit vielen neuen Spielgeräten ausgestattet. Zudem konnten die notwendigen Sanierungsarbeiten am Gebäude fertig gestellt werden.
Pater Wolfgang-Marian Schnoor weihte die Neuerungen ein und erbat Gottes Segen, „damit das Zusammenleben auch klappt“. Das Haus für Kinder solle „ein Ort fröhlichen Spielens und Lernens“ sein. Die Gemeinde betreut jeweils zwei Gruppen für Krippen- und Vorschulkinder sowie eine Gruppe mit Mittagsbetreuung, die auch von den Grundschülern mitbenutzt wird. Zudem sind zwei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe des Vereins Montessori untergebracht. „Unser Haus ist proppevoll“, freut sich Bürgermeister Jakob Eglseder über den Zuspruch. Insgesamt 130 Kinder werden im Haus für Kinder betreut. Die Gemeinde ließ sich die Investitionen in den Nachwuchs viel Geld kosten: „Rund eine Million Euro haben wir in den letzten Jahren für Bau, Betrieb und Weiterentwicklung des Hauses für Kinder gezahlt“, sagte Eglseder. Allein die erfolgte Dachsanierung verschlang 417.000 Euro, der neue zweite Krippenplatz schlug mit 105.000 Euro zu Buche. Die neue Gartenanlage kostete 30.000 Euro, die Glaspyramide rund 40.000 Euro. Durch viele helfende Hände aus der Elternschaft konnten Baukosten reduziert werden, lobte der Bürgermeister. „Gemeinsames Anpacken spart Kosten und fördert das Gemeinschaftswesen“. Nach dem offiziellen Termin durfte Eglseder noch seine Sportlichkeit unter Beweis stellen: Bei der Eröffnung der Bobby-Car-Strecke gewann er knapp gegen Sonja Hehnle, die Leiterin des Montessori-Kindergartens. Anschließend stärkten sich die Kinder und die Erwachsenen mit der von der Gemeinde spendierten Brotzeit. |
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