Schultraum geht in Erfüllung
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Nachricht von:
Das Gelbe Blatt
Miesbach, 14.10.2011 12:00 |
 Den neuen Realschulleiter Joachim Fischer (M.) hießen (v.l.) Bürgermeister Josef Höß, Konrektorin Birgid Heumann, Peter Peltzer (Ministerialbeauftragter) und Landrat Jakob Kreidl willkommen. Foto: ole Von LEONHARD OBERMÜLLER, Holzkirchen – Humorvoll, kreativ, unterhaltsam, menschlich und motivierend war die Einführung für den neuen Rektor der Holzkirchner Realschule. Und genauso wird Joachim Fischer, dem diese Feier nachträglich zu seinem Dienstantritt im Februar galt, von den Rednern beschrieben.
Für den 46-jährigen Franken ging mit der Ernennung zum Schulleiter „ein Traum in Erfüllung“. Als er nach Stationen in Oldenburg, Miesbach, Brannenburg und Taufkirchen vor einem Jahr nach Holzkirchen zog, konnte er noch nicht ahnen, dass er dort auch beruflich landen würde. „Sie haben Holzkirchen eingekreist, und jetzt hat’s geklappt. Sie sind die richtige Person für uns, ich höre von Ihnen nur das Beste“, lobte Bürgermeister Josef Höß. Eine Angst konnte er dem neuen Leiter gleich augenzwinkernd nehmen: „Sie brauchen nicht mehr anbauen, die Schule hat das Ende ihrer Kapazität erreicht“.
Lob kam auch vom Ministerialbeauftragten Peter Peltzer: „Sie haben Visionen, können motivieren und im Team arbeiten. Jetzt sind Sie Schulleiter geworden. Geduld und Ausdauer lohnt sich.“ Begeistert zeigte sich Peltzer vom „abwechslungsreichen und herzerfrischenden Programm“ der Feier. Nach der Begrüßung durch die Trommler der Sambagruppe zeichneten Schüler der Klasse 5d in humorvoller Dingsda-Manier ein Bild ihres neuen Leiters. „Er ist sozusagen wichtig. Und nach der Schule wird er sich wohl hinlegen oder auf Feste gehen“. Auch mit Schuhplattler, Tanzlmusi, Bläsergruppe und Tanzdarbietungen bewiesen die Schüler ihr Können. „Hinter diesen Betonmauern arbeiten eben kreative Lehrer und Schüler“, freute sich Fischer. Landrat Jakob Kreidl zeigte sich als Vertreter des Sachaufwandsträgers Landkreis Miesbach beeindruckt von der Entwicklung der Realschule. Erst vor sechs Jahren in Betrieb genommen, „ist aus einem zarten Pflänzchen ein Prachtkerl geworden“. Er sei „stolz auf diese Vorzeigeschule, an der eine ganz besondere, positive Atmosphäre spürbar ist“. Nach der Verabschiedung des bisherigen Leiters Heinrich Gall in den Ruhestand sei dies nun „eine neue Zäsur“. „Mein Haus und ich persönlich geben Ihnen jede Unterstützung“, versicherte der Landrat. Fischers Stellvertreterin Birgid Heumann ist auch privat mit ihrem neuen Chef und seiner Familie (Ehefrau Anne und zwei Söhne) befreundet und freut sich auf die Zusammenarbeit. Mit seiner „natürlichen Autorität, aber auch einer gewissen Lockerheit“ stoße Fischer als „Mann der Kommunikation“ Veränderungen an, „zieht die Fäden“ und „hält die Schule auf Kurs“. Mit seiner „angenehmen Art“ habe er schon „viele Herzen gewonnen“, sagte Heumann. Der Vielgelobte selbst strahlt: „Die Voraussetzungen könnten nicht besser sein“. Fischer lobt das „motivierte, freundliche und aufgeschlossene Kollegium“ sowie die Schüler, die „wissen, was wahre Werte sind und sich über die Schule hinaus engagieren“. Fischers Fazit: „Ich will die Schule im Sinne meines Vorgängers weiterführen. An dieser Schule menschelt es, alle arbeiten gerne hier“. |
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