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Penzberg feiert sich selbst


Nachricht von: Das Gelbe Blatt
Penzberg, 30.09.2011 12:00


Wunderkerzen zum „Penzberg Lied“: Mit diesem stimmungsvollen Finale ging das Stadtfest zu Ende.
Von ANDRÉ LIEBE, Penzberg - Rund 13.000 Besucher an drei Tagen haben es gezeigt: Das große Stadtfest zum 100. Namenstag von Penzberg war ein voller Erfolg. Das Organisations-Trio um Tom Sendl, Steffanie Jablonsky und Monika Uhl war am Montag zwar merklich erschöpft, doch strahlten alle drei bis über beide Ohren. Denn das Programm, das sie auf die Beine gestellt haben, traf nicht nur den Geschmack der Penzberger, sondern lockte auch viele Menschen aus dem Umland an.
Das begann schon bei der langen Einkaufsnacht, die so kurzweilig war, dass die Kinder, begeistert von den Aktionen, gar nicht ins Bett wollten, nachdem die Eltern ihr Shopping beendet hatten. Am Samstag war das Gewusel dann noch viel größer beim Spieletag, weshalb Bürgermeister Mummert sagte: „So was müssen wir wiederholen.“ Beim Flashmob war die Bahnhofstraße dann vergleichsweise leer. Nur rund 200 Penzberger verrenkten sich zum Gaudium des erheblich größeren Publikums die Glieder. Kein Durchkommen in der Innenstadt gab es aber schon kurz darauf, als die „Queen Revival Band“ mit ihrem Open-air-Konzert 4.000 Menschen begeisterte. Sehr bewegend gestaltete sich dann am Sonntag die ökumenische Andacht, auf die ein „Brunch ohne Grenzen“ und ein Fest der Vereine folgten, ehe Ramona Baur vom Oberlandler Volkstheater, verkleidet als „Hanni“, einen Rückblick auf die vergangenen 100 Jahren gab und schließlich zum Finale noch das „Penzberg Lied“ erklang.


Beim Flashmob am Samstagabend wagte sich vor allem die Jugend an den Discotanz.



Auf dem Stadtplatz hatte Marco Teubner eine Großversion seines Spiels „Safranito“ aufgebaut.



Bei der Andacht tauschten Imam Benjamin Idriz, Stadtpfarrer Josef Kirchensteiner und sein evangelischer Amtsbruder Klaus Pfaller (von links) die Freundschaftsbänder aus.



Konzentration gefragt: Fide-Meister Stefan Bocksberger stellte beim Simultan-Schach sein Können unter Beweis.



Gar nicht so einfach: Ralph Seifert gibt Tipps, wie man mit dem Rollstuhl am besten über die Wippe kommt.



Historische Kostüme: Die Mitglieder des Oberlandler Volkstheaters erinnerten an ihre hundertjährige Geschichte.


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