iCar?

Apple-Auto: Weiterer Hinweis auf ein „Smartcar“ – das steckt dahinter

Kommt bald ein Auto von Apple? (Symbolbild).
+
Kommt bald ein Auto von Apple? (Symbolbild).

Ein Auto vom Tech-Giganten Apple? Es wird immer deutlicher. Nun tauchte ein Patent auf, das weiteren Aufschluss über die Pläne des Unternehmens gibt.

Bahnt sich mal wieder eine Sensation aus dem Hause Apple an? Schon 2015 kamen Berichte auf, wonach der Tech-Gigant aus Kalifornien plane, 2020 eigene Autos zu produzieren – ein Traum vom inzwischen verstorbenen Unternehmensgründe Steve Jobs. Nun haben wir 2020 und das Jahr neigt sich schon stark dem Ende zu, ein Apple-Auto ist allerdings nicht zu sehen. Das kann aber viele Gründe haben, unter anderem den Tod von Jobs, Folgen der Corona-Pandemie*, etc. Dass Apple ganz von der Idee des eigenen „Smartcars“ abgerückt sein soll deutet sich dagegen nicht an, ganz im Gegenteil: Die Pläne scheinen konkreter zu werden.

Lesen Sie auch: Horror auf der Autobahn: Riesige Spinne krabbelt durchs Auto – Frauen rasten völlig aus.

Apple-Auto: Neue Patent verdeutlicht Smartcar-Planungen

2017 hatte der Nachfolger von Steve Jobs, Tim Cook, angekündigt, dass Apple 1.000 Ingenieure beschäftige, die mit der Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs beschäftigt seien. Sie hätte zudem die Anfrage an Kalifornien gestellt, auf öffentlichen Straßen Tests durchzuführen, schreibt Entrepreneur Europe. Zusätzlich erklärte Cook, sie würden an einem smarten Navigationssystem arbeiten, das auf künstlicher Intelligenz beruht.

Die Gerüchteküche rund um ein Apple-Auto bekam nun neues Feuer. Beim US-Amerikanischen Patentamt wurde von Apple ein Patent angemeldet, bei dem es um eine smarte Windschutzscheibe geht. Die Idee: Die hauchdünne Schicht, mit der die Windschutzscheibe des Autos versehen ist, kann dem Fahrer – beziehungsweise dem Fahrsystem – sofort und digital jeglichen Schaden mitteilen. Offensichtlich also Teil eines smarten Autos.

Auch interessant: Pech oder selbst Schuld? Mann kauft Auto – Polizei beschlagnahmt es nach 30 Sekunden.

Projekt Titan: Experten für Apple

Verschiedenen Gerüchten zufolge trage das Auto den Namen „iCar“, passend also zu den bisherigen Produktreihen wie iPhone und iPad von Apple. Das gesamte Projekt der Entwicklung eines autonomen elektrischen Fahrzeugs läuft unter dem Namen „Project Titan“. Involviert sind mehrere Experten, die früher bei verschiedenen Giganten der Automobilindustrie, wie zum Beispiel Tesla, Mercedes-Benz oder Ford, beschäftigt waren. Mit viel Know-how an der Seite und innovativen Ideen will Apple also wirklich ein Auto auf den Markt bringen – die aktuelle Frage ist gar nicht mehr, ob das wirklich stimmt, sondern vielmehr, wie lange es noch dauert bis zum ersten iCar. (fh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Lesen Sie auch: Gebrauchtwagen-Könige: Bei diesen Autos lohnt sich der Kauf – denn sie begeistern bis heute.

Autohersteller wagen sich in neue Segmente

VW-Studie W12 Roadster
Wundervolle Flunderware aus Bella Italia? Eindeutig jein. Zwar rollte Ende der 1990er die VW-Studie W12 Roadster aus Wolfsburg in die Messehallen, doch gezeichnet hatte sie der italienische Stardesigner Giorgetto Giugiaro. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Renault Vel Satis
Hautevolee sagt «Nee»: So richtig zündete Renaults Abstecher in die Oberklasse mit dem Vel Satis (2002 bis 2009) nicht. Foto: Renault/dpa-tmn © Renault
Mini-Studie Urbanaut
Maxi oder Mini? Die Studie Urbanaut der BMW-Tochter Mini zeigt einen Entwurf für ein vanartiges Stadtauto. Foto: BMW Group/dpa-tmn © BMW Group
W12 von VW
Zu schön um wahr zu werden? In Serie gegangen ist der W12 von VW nie, aber es gab ja auch viel konzerninterne Konkurrenz wie zum Beispiel von Bugatti, Lamborghini und Audi. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Audi-Studie Urban Concept
Was meinen Sie? Schaut diese futuristische zweisitzige Audi-Studie (Urban Concept) von 2011 mit ihren Kotflügeln nicht auch ein wenig nostalgisch aus?. Foto: Audi AG/dpa-tmn © Audi AG
Porsche-Studie Vision Renndienst und VW-Bulli
Bulli als Buddy: Optisch orientiert sich die Porsche-Studie Vision Renndienst (l) am historischen VW-Bulli (r) aus der Rennabteilung, will jedoch bis zu sechs Personen Platz bieten. Foto: Porsche AG/dpa-tmn © Porsche AG
Micro Compact Car
«Das sieht doch aus wie ein...» Genau, aus der Mercedes-Studie Micro Compact Car wurde später der Smart. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Das sollten Sie auf keinen Fall tun, wenn Ihr Privatparkplatz besetzt wurde
Das sollten Sie auf keinen Fall tun, wenn Ihr Privatparkplatz besetzt wurde

Kommentare