Hohe Strafen und Punkte in Flensburg

Bußgelder beim Falschparken: An diesen Stellen wird es für Autofahrer richtig teuer

Halteverbotsschilder
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Wer an falscher Stelle parkt, muss mit saftigen Bußgeldern rechnen.

Zum Thema Falschparken gibt es im Bußgeldkatalog einige Einträge. Besonders, wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden, warten hohe Geldstrafen und Punkte in Flensburg.

Vor allem in der Stadt* sind freie Parkplätze oft eine Seltenheit. Da ist die Verlockung groß, das Auto einfach irgendwo stehenzulassen. Aber Vorsicht — behindern Sie dabei Rettungskräfte oder verursachen Sie durch rücksichtsloses Parken einen Unfall, müssen Sie tief in die Tasche greifen. Wir liefern Ihnen einen Überblick, an welchen Stellen Sie auf keinen Fall parken sollten.

Hohe Bußgelder für Autofahrer bei Parken auf dem Radweg

Parken in der zweiten Reihe oder auf einem Radweg oder Schutzstreifen ist kein Kavaliersdelikt. Schließlich kommt es dabei immer wieder zu Unfällen. Das sieht mittlerweile auch der Gesetzgeber so und bestraft es mit satten 55 Euro. Noch dicker kommt es, wenn dabei tatsächlich ein anderer Verkehrsteilnehmer behindert wird. Dann werden 70 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg fällig. Diesen sammelt man auch, wenn dabei ein Radfahrer oder Fußgänger gefährdet wird. Das Bußgeld erhöht sich aber auf 80 Euro. 100 Euro zahlt man, wenn das Parken zu einem Unfall mit Sachbeschädigung führt. 

Harte Strafen für Autofahrer für das Behindern von Rettungskräften

Krankenwagen und Feuerwehr sind darauf angewiesen, schnell an jeden Einsatzort kommen zu können. Das müssen sie als Autofahrer beachten. Das Parken in oder vor einer Feuerwehreinfahrt ist logischerweise verboten und endet mit einem Bußgeld von 55 Euro. Noch schlimmer, wenn sie dabei tatsächlich die Einsatzkräfte behindern. Dann warten 100 Euro Strafe und ein Punkt in Flensburg. Das gilt nicht nur bei einer Einfahrt, sondern auch, wenn Sie an einer Engstelle parken und dadurch zum Hindernis für die Retter werden.

Lesen Sie auch: Auto oder Einfahrt zugeparkt: So wehren Sie sich gegen Falschparker.

Bußgelder beim Parken in Einfahrten und Straßeneinmündungen

Auch an anderen Stellen ist Parken gefährlich und führt gegebenenfalls zu Behinderungen oder Unfällen. Daher sind unübersichtliche Straßenstellen, scharfe Kurven, Fußgängerüberwege, Abschnitte im Halteverbot und fünf Meter vor bzw. nach Lichtzeichen ungeeignet, um Ihr Fahrzeug abzustellen.  Bei einem einfachen Verstoß zahlen sie 35 Euro. Behindern Sie aber jemanden oder parken dort länger als eine Stunde, erhöht sich der Betrag auf 55 Euro.

Was ist, wenn Sie Ihr Auto bei Taxiständen oder an Grundstückseinmündungen parken? Hier liegen die Bußgelder zwischen 10 und 30 Euro. Entscheidend ist, wie lange Sie dort stehen und ob Sie für andere zum Störfaktor werden. Dieselbe Regelung gilt außerdem fünf Meter vor einer Kreuzung oder Einmündung, sowie über einem Schachtdeckel und vor und hinter Andreas­­­­kreuzen.

Mehr dazu: Corona-Mundschutz im Auto tragen? Was Autofahrer beachten müssen.

Parkplatzdiebstahl endet mit Bußgeld für Autofahrer

Parkplätze sind vielerorts knapp und heißumkämpft. Wieso also nicht den Parkplatz vor der Haustüre einfach reservieren, indem man beispielsweise den Balkonstuhl daraufstellt? Das ist nicht nur unhöflich, sondern auch verboten. 10 Euro kann sie ein solcher Parklückendiebstahl kosten. Auch auf den Behindertenparkplatz auszuweichen lohnt sich mit 55 Euro Strafe nicht wirklich.
Haben Sie stattdessen einen zahlungspflichtigen Parkplatz gefunden, sollten Sie unbedingt die Parkuhr richtig einstellen, beziehungsweise sich um einen Parkschein kümmern. Tun Sie das nicht, zahlen Sie je nach Zeitrahmen zwischen 20 bis 40 Euro.  

Lesen Sie zudem: Corona: Diese Regeln gelten jetzt für Autofahrer.

E-Fahrzeuge und Carsharing als Alternative

Sowohl Elektroautos als auch das Carsharing-Prinzip werden immer beliebter. Meist stehen diese Autos auf vorreservierten Parkplätzen oder an Ladestellen. Belegen Sie solch einen Platz mit Ihrem Auto, obwohl Sie dazu nicht berechtigt sind, zahlen Sie 55 Euro Strafe.  (lw) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Quellen: bußgeldrechner.org, autozeitung.de

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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