Unglaubliche Aktion

Porsche-Fahrerin: Zuerst versperrt sie Rettungswagen den Weg - und wird dann noch dreister

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Bei einer Rettungsgasse gelten klare Regeln.

Einfach nur dreist: Im Netz macht ein Facebook-Post die Runde, in dem eine Porsche-Fahrerin angeklagt wird. Sie soll einem Rettungswagen keinen Platz gemacht haben.

Eine Porsche-Fahrerin in Singapur soll sich äußerst dreist und gefährlich verhalten haben, wie es in einem anklagenden Facebook-Post heißt. Dieser wurde von einer Frau namens Cham Ai Hui geteilt, die von einem verstörendem Erlebnis berichtete.

Porsche-Fahrerin macht keinen Platz - und wird auch noch ausfallend

Demnach leide ihr Vater an Lungenkrebs im Endstadium und habe am 9. Oktober 2019 mit dem Rettungswagen in die Notaufnahme des Singapur General Hospital gefahren werden müssen. Doch eine Porsche-Fahrerin sah es wohl nicht ein, auf die linke Fahrbahn zu wechseln - so wie es die anderen Autofahrer taten -, um dem Rettungswagen Platz zu machen. Stattdessen fuhr sie vor dem Fahrzeug her, dass bereits Sirene und Scheinwerfer angemacht hatte, obwohl es noch genügend Möglichkeiten gegeben hätte, die Fahrspur zu wechseln.

Letztendlich überholte der Rettungswagen die Porsche-Fahrerin dann links und kassierte von der Frau noch einen Mittelfinger, wie Cham dem Online-Portal Morthership später berichtete. Als ihr Vater schließlich im Krankenhaus ankam, stellten die Ärzte einen leichten Schlaganfall fest und er befände sich in einem kritischen Zustand.

Auf Anraten des Sanitäters hatte Cham ein Foto des Kennzeichens des Porsches gemacht, um Anzeige zu erstatten. Dieses Bild teilte sie später auf Facebook, um ihren Ärger Luft zu machen. Knapp 6.000 Mal wurde es seither geteilt und 60 Mal kommentiert. Laut den Straßenverkehrsregeln in Singapur drohen der Fahrerin umgerechnet rund 100 Euro Bußgeld und vier Punkte, weil sie dem Rettungswagen keinen Platz gemacht hat.

Auch interessant: Rettungswagen im Einsatz: Wer muss Platz machen?

Was muss ich in Deutschland zur Rettungsgasse wissen?

In Deutschland wird eine Rettungsgasse gebildet, indem Fahrer auf der linken Spur nach links ausweichen und Fahrer auf den übrigen Spuren nach rechts ausweichen. Wer für Polizei- und Rettungswagen keine vorschriftsmäßig Gasse bildet, muss mit einem Bußgeld von 200 Euro sowie zwei Punkten in Flensburg rechnen. Kommen zum Tatbestand noch eine Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung hinzu, steigt das Bußgeld bis zu 320 Euro an und ein Monat Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg drohen.

In München macht währenddessen ein anderer Porsche-Fahrer mit einer drastischen Aktion auf der Autobahn auf sich aufmerksam. Ein Video dazu ist im Netz aufgetaucht.

Ebenfalls spannend: Fahrer von Rettungswagen haftet bei Unfall mit.

Video: glomex

Elektronische Schutzengel: Sicherheitsassistenten im Auto

Erkannte Gefahr ist gebannte Gefahr: Moderne Notbremsassistenten können auch Fußgänger erkennen und notfalls automatisch bremsen. Foto: Uwe Rattay/ADAC/dpa-tmn
Erkannte Gefahr ist gebannte Gefahr: Moderne Notbremsassistenten können auch Fußgänger erkennen und notfalls automatisch bremsen. Foto: Uwe Rattay/ADAC/dpa-tmn © Uwe Rattay
Elektronische Helferlein: Seit längerem sind Assistenten in modernen Autos verfügbar, die unter anderem automatisch bremsen oder den Fahrer dabei unterstützen, die Spur zu halten. Foto: BMW/dpa-tmn
Elektronische Helferlein: Seit längerem sind Assistenten in modernen Autos verfügbar, die unter anderem automatisch bremsen oder den Fahrer dabei unterstützen, die Spur zu halten. Foto: BMW/dpa-tmn © BMW
Einparkassistenten erhöhen den Komfort und die Sicherheit, können sie doch vor Blechschäden schützen. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn
Einparkassistenten erhöhen den Komfort und die Sicherheit, können sie doch vor Blechschäden schützen. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Den Überblick behalten: Sogenannte Totwinkel-Assistent überwachen auch den rückwärtigen Verkehr und warnen den Fahrer falls sich andere Fahrzeuge in einem schlecht einsehbaren Bereich befinden. Foto: Daimler AG/dpa-tmn
Den Überblick behalten: Sogenannte Totwinkel-Assistent überwachen auch den rückwärtigen Verkehr und warnen den Fahrer falls sich andere Fahrzeuge in einem schlecht einsehbaren Bereich befinden. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG
Elektronik an Bord: Das Antiblockiersystem ABS zählen Experten neben dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP zu den wichtigsten Assistenzsystemen für die Sicherheit. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn
Elektronik an Bord: Das Antiblockiersystem ABS zählen Experten neben dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP zu den wichtigsten Assistenzsystemen für die Sicherheit. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn © Bodo Marks

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