15 aktuell Modelle geprüft

Sommerreifen-Test des ADAC: Großes Angebot mit guter Qualität – doch es gibt Ausreißer

Einige Sommerreifen schneiden beim ADAC-Test ordentlich ab
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Fertig zum Anschrauben? Wer dafür neue Sommerreifen braucht, sollte vor dem Kauf auf das Abschneiden seines Wunschmodells in Tests achten.

Neue Sommerreifen fällig? Der ADAC hat jetzt 32 Reifen in zwei Größen untersucht. Die meisten schneiden ordentlich ab, doch es gibt Ausreißer und viele können nicht alles gleich gut.

Bald haben die Autowerkstätten wieder viel zu tun. Mit dem Frühjahr* steht die Reifenwechselsaison ins Haus. Wer neue Sommerreifen braucht, findet ein großes Angebot mit oftmals sehr ordentlicher und guter Qualität vor. Das zeigt der aktuelle Sommerreifen-Test vom ADAC. Der Autoclub hat insgesamt 32 Reifen für die Kompaktklasse (Reifendimension 205/55 R16) und die Mittelklasse (225/50 R17) unter die Lupe genommen.

Sie mussten sich in den Kategorien „Trocken“, „Nass“, „Geräusch“, „Kraftstoffverbrauch“ und „Verschleiß“ bewähren. Rund ein Fünftel der Modelle (7) schneidet „gut“ ab, rund zwei Drittel (23) sind „befriedigend“. Ein Reifen ist „mangelhaft“. Der einzige runderneuerte und mit 42 Euro günstigste Reifen ist „ausreichend“.

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ADAC: Reifen sind über die Jahre immer besser geworden

„Die Reifenqualität hat über die letzten Jahre durchweg zugelegt“, sagt ADAC-Sprecherin Katja Legner. Die ADAC-Testkriterien seien aber sehr anspruchsvoll, sodass Reifen mit „befriedigend“ schon eine empfehlenswerte Wahl sein könnten. „Ausreißer gibt es aber immer wieder“, sagt Legner. „Auch sind einige Modelle Spezialisten, etwa besonders gut auf Nässe zugeschnitten und fallen dafür in anderen Disziplinen etwas ab, etwa beim Verschleiß.“

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Sommerreifen: Ein Trio hat bei den Kompakten Nase vorn

Bei den Reifen in der Dimension 205/55 R16 schneiden drei Modelle „gut“ ab: Der „Continental Premium Contact 6“ (Note 2,2) für 94 Euro, der „Semperit Speed-Life 3“ für 76 Euro (2,2) sowie der „Bridgestone Turanza T005“ für 87 Euro (2,3). Alle drei sind Alleskönner, die laut ADAC in fast allen Kategorien gut abschneiden.

Einer der 11 Reifen mit „befriedigend“ ist der „Goodyear EfficientGrip Performance 2“ (2,6) für 89 Euro. Er überflügelt alle anderen Pneus seiner Größe beim Verschleiß und schafft 55.000 Kilometer – doppelt so viel wie ein ebenfalls mit „befriedigend“ (3,0) bewerteter Reifen für 71 Euro. Die rote Laterne trägt hier der einzige runderneuerte Reifen im Test für 42 Euro, der nur mit „ausreichend“ (3,6) bewertet wird. Er schone zwar Ressourcen und habe einen niedrigen Preis, doch gehe das zu Lasten der Sicherheit.

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Sommerreifen im ADAC-Test: Einer fällt durch – er bremst im Nassen zu schlecht

Bei den Reifen in der Dimension 225/50 R17 zeichnet der ADAC ein Quartett mit der Note gut aus. So benotet sind der „Falken Azenis“ (2,1) für 118 Euro, der „Continental Premium Contact 6“ (2,2) für 148 Euro, der „Kumho Ecsta PS71“ (2,3) für 108 Euro sowie der „Bridgestone Turanza T005“ (2,5) für 138 Euro – auch sie bewähren sich bei Nässe, im Trockenen und zeigen sich sparsam bei Verbrauch und Verschleiß.

Zwölf Modelle sind „befriedigend“ und eines ist „mangelhaft“ (4,9): Der Reifen eines bekannten Markenherstellers für 116 Euro zeigte zu schlechte Ergebnisse beim Bremsen auf nasser Fahrbahn. Das Auto kam damit fast zwei Fahrzeuglängen später zum Stillstand als mit dem Besten bei dieser Disziplin in dieser Größe: Der „Semperit Speed-Life 3“ für 126 Euro, der insgesamt befriedigend (2,9) abschnitt. (dpa/ahu)*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital Redaktionsnetzwerkes.

Mehr über den ADAC-Test erfahren Interessierte hier.

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StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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