Ganz schön gefährlich

Unfall im Tunnel: So reagieren Sie in dieser heiklen Situation richtig

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Hier ist es nur eine Übung der Feuerwehr, doch wenn es im Tunnel zu einem Unfall kommt, ist die Gefahr für Leib und Leben ungemein höher als auf offener Straße. 

Ein Unfall ist schnell passiert. Doch wenn es ausgerechnet im Tunnel passiert, ist die Gefahr ungemein höher. Wie Sie richtig handeln, erfahren Sie hier.

Auf dem Weg in den Urlaub führt so manche Alpen-Autobahn durch kilometerlange Tunnel. Aber auch in Großstädten gehören Sie zum Straßensystem einfach dazu. Doch der schnelle Wechsel vom hellen Tageslicht in den dunklen Tunnel kann leicht für Irritationen sorgen - und schon ist ein Unfall passiert. 

Für optimale Sicht im Tunnel, schalten Sie bitte stets die Scheinwerfer Ihres Fahrzeugs ein.

Durch die beengte Platzsituation bricht dann schnell Panik aus, Massenkarambolagen können die Folge sein. Damit das nicht passiert, haben wir ein paar Tipps gesammelt, wie Sie bei einem Unfall im Tunnel richtig reagieren.

Auch interessant: Mobiles Parkverbot - So vermeiden Sie Ärger und hohe Kosten.

Unfall oder Panne im Tunnel: Diese Verhaltensregeln gelten 

1. Wenn Sie merken, dass mit Ihrem Auto etwas nicht stimmt oder gar ein Reifen geplatzt ist, schalten Sie die Warnblinkanlage ein und steuern Sie umgehend die nächste Pannenbucht an.

2. Falls Gase austreten, schließen Sie die Fenster und schalten Sie die Lüftung ab.

3. Schalten Sie den Motor dann aus und verlassen Sie Ihr Fahrzeug über die rechte Fahrzeugseite. Den Zündschlüssel lassen Sie stecken.

4. Falls Sie es nicht mehr bis zur Pannenbucht schaffen, bringen Sie Ihr Fahrzeug zumindest so weit rechts wie möglich zum Stehen.

5. Fängt Ihr Wagen Feuer, sollten Sie nur Löschversuche unternehmen, wenn Sie sich selbst oder andere nicht in Gefahr bringen. Dann heißt es: Schnell aus dem Tunnel heraus und wenn möglich nicht durch den Rauch! Bei schlechter Sicht orientieren Sie sich an den Wänden. Achten Sie dabei auf die Beschilderung oder Wandmarkierungen (Kilometrierung) des Tunnels, die Ihnen den schnellsten Weg nach draußen aufzeigen.

6. Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen der Tunnelaufsicht.

7. Egal ob Panne oder Unfall: Informieren Sie Rettungspersonal über die Notrufsäulen.

Auch auf der Autobahn A2 kam es bei Braunschweig zu einem schweren Unfall mit einem Lkw. Der Fahrer raste in einen Stau in der Baustelle, der Mann war sofort Tod, wie nordbuzz.de* berichtet.

Lesen Sie auch: Wenn diese Warnlampen in Ihrem Auto leuchten, sollten Sie in die Werkstatt.

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Fünf ausgefallen Assistenzsysteme, die nur in außergewöhnlichen Fällen helfen

Sicherheit nicht nur für unterwegs: Im neuen Hyundai Santa Fe können die Fondtüren im Stand ein gefährliches Öffnen verhindern, wenn sich von hinten ein anderes Fahrzeug nähert. Foto: Uli Sonntag/Hyundai
Sicherheit nicht nur für unterwegs: Im neuen Hyundai Santa Fe können die Fondtüren im Stand ein gefährliches Öffnen verhindern, wenn sich von hinten ein anderes Fahrzeug nähert. © Uli Sonntag/Hyundai
Vor einem drohenden Seitenaufprall kann das Fahrwerk im A8 die Karosserie anheben und so den Aufprall in eine stabilere Region lenken. Foto: Audi AG
Vor einem drohenden Seitenaufprall kann das Fahrwerk im A8 die Karosserie anheben und so den Aufprall in eine stabilere Region lenken. © Audi AG
Fahren und fahren lassen: Der BMW 8er kann sich ein kleines Stück des letzten Geradesaus-Fahrweges merken, etwa auch, um dann automatisch rückwärts aus Parksituationen zu lenken. Foto: Daniel Kraus/BMW
Fahren und fahren lassen: Der BMW 8er kann sich ein kleines Stück des letzten Geradesaus-Fahrweges merken, etwa auch, um dann automatisch rückwärts aus Parksituationen zu lenken. © Daniel Kraus/BMW
"An Ihrem Fahrzeug wurde eine Kollision entdeckt", informiert diese Mercedes-App den Fahrzeug-Besitzer. Foto: Daimler AG
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Ein Parkrempler wird noch ärgerlicher, wenn sich der Verursacher aus dem Staub machen will. Eine Diebstahl-Warnanlage von Mercedes kann dem Besitzer auch Parkrempler aufs Smartphone melden. Foto: Daimler AG
Ein Parkrempler wird noch ärgerlicher, wenn sich der Verursacher aus dem Staub machen will. Eine Diebstahl-Warnanlage von Mercedes kann dem Besitzer auch Parkrempler aufs Smartphone melden. © Daimler AG

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