Ticker zur verschwundenen Bayerin

Vermisste Christina: Polizei „geht davon aus, dass sie sich weiter verborgen hält“

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Christina Lechner wird vermisst.

Birgit Lechners Facebook-Aufruf hat viele Hinweise zur Folge, doch keiner führte zunächst zu ihrer vermissten Tochter. Inzwischen ist klar: Sie lebt.

12. Januar 2018: Christina bleibt verschwunden

Die vermisste Christina ist weiterhin noch nicht wieder aufgetaucht. "Es gibt nichts Neues“, so ein Sprecher der Polizei zu unserer Onlineredaktion. „Wir gehen davon aus, dass sich die Vermisste selbst weiter verborgen hält."

10. Januar 2018: Überraschende Wende

Überraschende Wende im Vermisstenfall! Bisher waren alle davon ausgegangen, dass es von Christina Lechner seit dem 26. Dezember kein gesichertes Lebenszeichen gab. Doch die Polizei gibt nun bekannt: „Es gibt Lebenszeichen von ihr.“ Das unterstreicht ein Sprecher der Polizei Karlsruhe gegenüber unserer Onlineredaktion. „Sie wurde zeitnah nach Silvester gesehen. Es ist auch wohl so, dass sie sich auf eigenen Willen hin entfernt hat. Das ist die Einschätzung der Polizei - dass sie quasi ausgebüxt ist und sich verborgen hält.“

Das heißt nicht, dass die Polizei nichts tut, so der Sprecher: „Gleichwohl fahnden wir nach ihr. Wir haben keine Anhaltspunkte dafür, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte.“

Am Nachmittag meldete sich auch die Mutter der vermissten Christina zu Wort. „Ich habe eben ein Lebenszeichen meiner Tochter erhalten“, schrieb sie auf Facebook. „Es scheint ihr gut zu gehn.“

7. Januar 2018: Mutter gibt neue Details bekannt

Birgit Lechner hat sich erneut auf Facebook an die Öffentlichkeit gewandt. Die Mutter der vermissten Christina habe sehr viele Hinweise bekommen, allerdings keine, die sie dem Aufenthaltsort ihrer Tochter näher gebracht hätten. Die Schweinfurterin bedankte sich bei allen, die ihren Aufruf teilten und versicherte, bei neuen Entwicklungen wieder zu posten.

Hauptmeldung: 16-jährige Christina aus Schwandorf vermisst

Schwandorf - Schon seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, gilt die 16-jährige Christina als vermisst. Wie die „Mittelbayerische“ berichtet, stieg Christina am zweiten Feiertag in Schwandorf in den Zug nach Nürnberg. Danach verliert sich die Spur. 

Demnach ist Christina am 26. Dezember am Schwandorfer Bahnhof in einen Regionalexpress der Bahn nach Nürnberg gestiegen. Der Zug fuhr in Schwandorf 13.07 Uhr ab. Danach gab es noch ein Lebenszeichen von ihr. So telefonierte  die 16-Jährige noch von ihrem Handy aus mit der Mutter ihrer Freundin, die sie mit dem Auto von Regensburg zum Bahnhof Maxhütte-Haidhof gebracht hatte.

Soweit man es rekonstruieren kann, fuhr Christina dann mit dem Bus zum Bahnhof Schwandorf. Ihr Zug zu ihrem Wohnort bei Pforzheim habe Verspätung, gab das Mädchen noch durch, berichtet die Mutter. 

In ihrer Sorge wandte sich Birgit Lechner, die in der Nähe von Pforzheim wohnt, inzwischen an die Öffentlichkeit. Gegenüber der „Mittelbayerischen Zeitung“ schilderte sie, welche spärlichen Hinweise sie hat, die bei der Suche nach dem Mädchen helfen könnten. 

Seitdem nichts mehr. Das Handy von Christina ist offensichtlich ausgeschaltet. Auch bei ihrem Freund hat sie sich nicht mehr gemeldet.

Birgit Lechner hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Und sie hat auf Facebook einen verzweifelten Suchaufruf gepostet. „Ich mache mir große Sorgen. Und bitte deshalb um Mithilfe meine Tochter schnellstmöglich zu finden. Hinweise bitte per PN oder an jede Polizeidienststelle.# BITTE TEILEN#“ schreibt Birgit Lechner darin. 

js/lin

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