Regensburger Hilfsorganisation

Dank Fischkutter: „Sea-Eye“ kann mehr Flüchtlinge retten

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Der Initiator der Flüchtlingsinitiative "Sea Eye" aus Regensburg: Michael Buschheuer und Co. besitzen nun ein zweites Schiff, um Menschen aus dem Meer zu retten.

Regensburg - 450 Menschen holte „Sea-Eye“ allein am vergangenen Wochenende aus überfüllten Booten. Nun erweitert die Regensburger Hilfsorganisation ihre Flotte, um Flüchtlinge aus dem Meer zu retten.

Die Hilfsorganisation „Sea-Eye“ aus Regensburg kann künftig noch mehr Flüchtlinge aus Seenot retten. Sie hat ein zweites Rettungsschiff erworben, wie die Organisation am Montag mitteilte. Das neue Schiff ist ein etwa 60 Jahre alter Fischkutter aus der ehemaligen DDR-Fischfangflotte. 

Im April soll das Schiff von Stralsund aus Richtung Mittelmeer fahren. Ab Mai soll die Besatzung vor der libyschen Küste Flüchtlinge an Bord holen. 2016 hatte „Sea-Eye“ nach eigenen Angaben 5568 Menschen aus Seenot gerettet. Allein am vergangenen Wochenende holte die Crew etwa 450 Menschen aus völlig überfüllten Booten.

dpa/lby

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