Das Werk eines ehemaligen Mitarbeiters?

Finanzskandal in Eichstätt: Diözese sieht sich als Opfer

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Bistum Eichstätt

Die Diözese Eichstätt sieht sich im millionenschweren Finanzskandal als Opfer eines ehemaligen Mitarbeiters.

Eichstätt - „Wir sind Opfer und nicht Täter“, sagte Rechtsanwalt Ulrich Wastl am Dienstag. „Das Einzige, das uns im Weg gestanden ist, war, zu großes Vertrauen investiert zu haben.“ Generalvikar Isidor Vollnhals bezeichnete die Vorgänge als „schmerzliche Erfahrung“, da das Vertrauen in einen Mitarbeiter erschüttert worden sei.

Dubiose Immobilien-Geschäfte in den USA könnten die Diözese um bis zu 60 Millionen Dollar gebracht haben. Darlehen für Grundstücke in Höhe von 21,5 Millionen Dollar seien bereits überfällig, sagte Wastl. Eine Schadenssumme lasse sich noch nicht beziffern. „Es wird natürlich ein Schaden übrig bleiben.“

Am Montag war bekanntgeworden, dass die Staatsanwaltschaft München II gegen den ehemaligen stellvertretenden Finanzdirektor sowie einen Immobilien-Projektentwickler ermittelt. Beide befinden sich in Untersuchungshaft. Ihnen wird Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr vorgeworfen.

dpa

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