Jetzt vor Gericht

Mann erschleicht sich 172 Schäferstündchen bei Prostituierten

Um sich seine zahlreichen Besuche bei Prostituierten zu finanzieren, soll ein Mann aus Roding in der Oberpfalz jahrelang Geld gefälscht haben. Nun muss er sich vor dem Landgericht Regensburg verantworten.

Roding - Falschgeld in Höhe von 11.630 Euro soll ein Mann (55) aus dem oberbayerischen Roding im Landkreis Cham hergestellt haben und mit den Blüten anschließen Prostituierte bezahlt haben. Am Dienstag beginnt am Landgericht Regensburg der Prozess gegen den 55 Jahre alten Frührentner.

Wie der Bayerische Rundfunk online berichtet, habe der Mann aus Roding mit einem Tintenstrahldrucker seines Vaters regelmäßig Zehn-, Zwanzig-, Fünfzig-, und Hundert-Euro-Scheine kopiert. Insgesamt stellte er seit August 2013 so Blüten im Wert von 11.630 Euro her.

Das Geld nutzte der 55-Jährige, um sich zahlreiche Besuche bei Prostituierten zu finanzieren. Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zufolge, werden ihm 172 Fälle vorgeworfen, in dem er seine Schäferstündchen mit den Blüten bezahlte. In nur zwei Fällen sollen die Frauen laut br.de das Falschgeld erkannt haben. 

Bei einer polizeilichen Durchsuchung im August 2016 hätten die Beamten weiteres Falschgeld in Höhe 520 Euro sichergestellt. Nun muss sich der Mann vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Freiheitsstrafe. Das Urteil wird für Ende der Woche erwartet.

va/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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