„Fontäne aus Gülle“

Verheerende Verunreinigungen nach Unfall in Biogasanlage 

Bei einem Unfall in einer Biogasanlage am Ostermontag lief Gülle aus und verunreinigte angrenzende Gewässer und eine große Fläche Boden.

Gutenstetten - Bei einem Unfall in einer Biogasanlage im mittelfränkischen Gutenstetten ist eine große Menge Gülle ausgelaufen und hat einen Bach und eine angrenzende Wiese verunreinigt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wird nun wegen fahrlässiger Boden- und Gewässerverunreinigung ermittelt. Insbesondere werde geprüft, ob der 53-jährige Betreiber der Biogasanlage Fehler bei Betrieb oder Wartung gemacht hat. Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes waren an der Anlage im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und sicherten Wasser- und Bodenproben, deren Auswertung noch aussteht.

„Fontäne aus Gülle“ verunreinigte Gewässer und Boden

Bei dem Unfall am Ostermontag war an einem Pumpmotor ein Leck entstanden, aus welchem laut Polizeibericht eine „Fontäne aus Gülle“ austrat. Das Leck ließ sich zunächst nicht abdichten, so dass ein großer Teil des Inhaltes der Anlage auslief. Die Feuerwehr versuchte zwar, größere Verunreinigungen der angrenzenden Gewässer zu verhindern - dennoch floss die Gülle in einen Bach und auch eine große Fläche Boden wurde verunreinigt. Über das genaue Ausmaß des Schadens könne noch keine sichere Aussage getroffen werden, hieß es.

Lesen Sie auch: „Landwirt stirbt in Biogasanlage

dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild /dpa / Peter Kneffel

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