Brand zu spät gemeldet?

„Held“ von Schrobenhausen nach Brand von Tanklaster angeklagt

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Der brennende Lkw hielt die Einsatzkräfte auf Trab.

Anfangs ist ein Lkw-Fahrer gefeiert worden, weil er eine Katastrophe verhindert hat. Doch schon kurz darauf sind Ermittlungen gegen ihn eingeleitet worden. Jetzt wird er angeklagt.

Schrobenhausen - Einst wurde er als Held gefeiert, nun muss ein 50 Jahre alter Tanklastzugfahrer mit einem Gerichtsverfahren rechnen. Der Mann hatte im Juli 2017 seinen mit 34 000 Litern Benzin und Diesel beladenen und brennenden Sattelzug bei Schrobenhausen aus bewohntem Gebiet gefahren, um eine Katastrophe zu verhindern.

Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt wirft dem Fernfahrer aber vor, dass er bereits viel früher Probleme an dem Transporter bemerkt habe und deswegen hätte stehenbleiben müssen. Das Amtsgerichts Pfaffenhofen müsse nun entscheiden, ob es zum Prozess kommt, teilte die Anklagebehörde am Freitag mit. Bereits im vergangenen August wurden Ermittlungen eingeleitet.

Der Trucker-Fahrer erinnert sich: „Ich sitze in einem Tanklastzug, der brennt“

Nach der Fahrt war der Trucker damals zunächst als „Held“ bezeichnet worden, die Polizei hatte sich anerkennend geäußert und die Stadt Schrobenhausen wollte sogar eine Dankesfeier ausrichten.

dpa

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