Fahrlässige Tötung?

Kind stirbt nach Badeunfall - Prozess gegen Betreuerin beginnt

Tagelang kämpften Ärzte um sein Leben, doch dann starb ein achtjähriger Bub aus Hof an den Folgen eines Badeunfalls. Nun steht seine Betreuerin vor Gericht.

Hof - Am Mittwoch begann vor dem Amtsgericht der Prozess gegen die Betreuerin eines acht Jahre alten Bubs aus Hof. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr fahrlässige Tötung vor.

Vor einem Jahr war die pädagogische Fachkraft laut Anklage mit einer Gruppe von Grundschulkindern ins Freibad gegangen. Der Achtjährige konnte nicht schwimmen. Die Betreuerin soll ihn aber dennoch ohne Schwimmflügel in ein 1,25 Meter tiefes Becken gelassen haben - das Kind selbst war nur 1,26 Meter groß. Der Bub ging unter und blieb regungslos im Wasser. Gäste zogen ihn heraus und begannen mit dem Bademeister die Wiederbelebung. Das Kind wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo es wenige Tage später starb.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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