Festnahmen in Bayern

An Bayerns Grenzen rund 2000 gesuchte Tatverdächtige gefasst

Großer Erfolg für die bayerische Polizei: Im vergangenen Jahr sind den Beamten zahlreiche gesuchte Straftäter ins Netz gegangen. Innenstaatssekretär Stephan Mayer (CSU) fordert weitere Schritte.

Kiefersfelden - Bei den neuerlich verlängerten Kontrollen an den EU-Binnengrenzen fängt die Polizei nicht nur Tausende Menschen bei der illegalen Einreise ab, sondern auch Verbrecher.

Im vergangenen Jahr seien an bayerischen Kontrollstellen sowie im Grenzgebiet rund 2000 gesuchte mutmaßliche Straftäter festgenommen worden, berichtete Innenminister Joachim Herrmann am Freitag an der Kontrollstelle in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) bei einem Termin mit dem Innenstaatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer (beide CSU).

„Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger beginnt an der Grenze“

Nicht nur wegen der Migration, sondern auch im Kampf gegen die Kriminalität seien die Kontrollen weiter notwendig.

„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger beginnt an der Grenze“, sagte Mayer. Von rund 50 000 Menschen, die 2017 unerlaubt nach Deutschland einzureisen versuchten, seien mehr als 16.000 allein an bayerischen Außengrenzen aufgegriffen worden. Das sei rund jeder Dritte - „was zeigt, dass die Grenzkontrollen nach wie vor Sinn machen“, sagte Mayer.

Lesen Sie auch: Drohnen und 500 neue Polizisten - Das plant Herrmann mit Bayerns Grenzpolizei

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / Armin Weigel/ / Armin Weigel

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