350 Gegendemonstranten

Moschee-Bau in Regensburg: So verlief der AfD-Protest dagegen

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Hier ohne Moschee: Regensburg.

Weil der türkisch-islamische Moscheeverein Ditib einen Moschee-Neubau im Osten Regensburgs plant, schickte die AfD am Samstag ihre Anhänger auf die Straße. So verlief der Protest:

Regensburg - Eine Demonstration der AfD gegen einen geplanten Moschee-Neubau und mehrere Gegendemonstrationen sind in der Innenstadt von Regensburg ohne Zwischenfälle verlaufen. Wie die Polizei mitteilte, protestierten am Samstag etwa 350 Menschen gegen die Kundgebung der AfD. Diese wollte sich mit der Demonstration gegen das Bauvorhaben wenden. 200 Menschen waren dem AfD-Aufruf gefolgt.

Hintergrund ist der Streit um eine neue Moschee im Osten der Stadt. Der türkisch-islamische Moscheeverein „Ditib“ plant dort einen Neubau mit Minarett. „Unser Zentrum in der Altstadt ist zu klein geworden“, sagte der Sprecher der Ditib-Gemeinde Regensburg der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. 

Lesen Sie auch: Hintergrund - Mail-Attacke auf Rathaus-SPD: Moschee-Bau in Regensburg erhitzt die Gemüter - und: Bizarrer Moschee-Protest in Regensburg: Täter bekennen sich

Das Gebäude hat der Verein bereits verkauft. „Im März 2019 müssen wir raus.“ Bis dahin soll die neue Moschee stehen.

lby

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