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Unfall auf der A9: 10-jähriges Kind unter den Verletzten - Polizei teilt einen Tag später traurige Nachricht mit

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Von: Thomas Eldersch

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Schwerer Unfall auf der A9 bei Pegnitz. Eine Frau kommt ums Leben.
Schwerer Unfall auf der A9 bei Pegnitz. Eine Frau kommt ums Leben. © KFV Bayreuth

Zu einem tödlichen Unfall kam es am Samstagmorgen auf der A9 in der Nähe von Pegnitz. Vier Autos stießen zusammen. Es gab mehrere Verletzte.

Update vom 13. Februar, 15.17 Uhr: Der schwere Unfall am Samstagmorgen auf der A9 hat ein weiteres Leben gefordert. Wie die Polizei mitteilte, verloren die Ärzte Samstagabend den Kampf um das Leben der 67-jährigen Fahrerin des beteiligten Skoda. Ihre gleichaltrige Beifahrerin war bereits tags zuvor am Unfallort gestorben (siehe Erstmeldung). Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Bayreuth zum genauen Unfallhergang und der Unfallursache dauern unterdessen an. Auch ein Ehepaar wurde bei dem Unfall schwer verletzt, ein 10-jähriges Mädchen leicht.

Erstmeldung vom 12. Februar, 14.50 Uhr: Pegnitz - Am Samstagmorgen kam es auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und Trockau zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Frau tödlich verletzt wurde. Vier Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei wurden weitere vier Personen verletzt, darunter ein 10-jähriges Kind. Die Autobahn musste über mehrere Stunden gesperrt werden.

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Kurz vor 8 Uhr am Samstagmorgen ereignete sich der Unfall auf der A9. Das schreibt der Kreisfeuerwehrverband Bayreuth* auf seiner Homepage. Umgehend wurden über die Integrierte Leitstelle* Bayreuth Einsatzkräfte zur Unfallstelle zwischen den Anschlussstellen Trockau und Pegnitz gerufen. Vor Ort stellten die Helfer fest, dass sie es mit mehreren Schwerverletzten zu tun haben. Deshalb wurden weitere Notärzte, Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes und ein Rettungshubschrauber aus Nürnberg alarmiert.

Unfall auf der A9: Eine Frau stirbt noch an der Unfallstelle

Zur Unfallursache heißt es im Polizeibericht des Polizeipräsidiums Oberfranken: Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kollidierte eine 67-jährige Skoda-Fahrerin aus Sachsen-Anhalt mit einem Mercedes-Kleintransporter aus dem Burgenlandkreis. Infolge dieses Auffahrunfalls kam der Skoda ins Schleudern, was zu mehreren Kollisionen zwischen dem Skoda, einem weiteren Kleintransporter und einem VW aus dem Raum Leipzig sowie einem polnischen Sattelzug führte.

Die Fahrerin des Skoda verletzte sich bei dem Unfall so schwer, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Ihre Beifahrerin, eine ebenfalls 67-jährige Frau aus Sachsen-Anhalt, erlag trotz aller Bemühungen von Ersthelfern und Rettungskräften noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Im Leipziger Kleintransporter, in welchem ein 64-jähriges Ehepaar mit einem 10-jährigen Mädchen unterwegs war, erlitten die Insassen ebenfalls zum Teil schwere Verletzungen. Der Fahrer und seine Ehefrau auf dem Beifahrersitz mussten von den Einsatzkräften aus ihrem Fahrzeugwrack befreit und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Die 10-Jährige kam glücklicherweise mit leichten Blessuren davon.

Unfall auf der A9: Sperrung der Autobahn bis mittags

Insgesamt waren laut KFV drei Notärzte sowie drei Rettungswagen des KV Bayreuths des BRK im Einsatz. Zusätzlich half noch ein Krankenwagen des ASB aus. Insgesamt halfen 15 BRK-Mitglieder bei der Unfallaufnahme. Zusätzlich wurden die Feuerwehren aus Pegnitz, Trockau, Creußen sowie das THW aus Bayreuth und Pegnitz an die Unfallstelle geschickt. Sie unterstützten die Polizei bei der Sicherung der Unfallstelle. Ein Gutachter untersuchte den Unfall, um die Ursache zu ermitteln. Die Polizei rechnete am Vormittag damit, dass die Sperrung der Autobahn noch bis in die Mittagsstunden anhalten werde. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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