"Es ging sehr, sehr schnell"

Dramatische Sturzgeburt an der A3: Luftretter werden zu Geburtshelfern

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Neben der A3 wurde dieser Notfallsanitäter zum Geburtshelfer.

Der werdende Vater realisierte schnell, dass sie es nicht bis ins Krankenhaus schaffen würden: Kurz vor der Autobahnauffahrt hatte seine Frau plötzlich starke Wehen. 

Rosenhof - Da hatte es jemand wohl besonders eilig: Statt wie geplant im Kreissaal kam ein kleines Mädchen am frühen Sonntagnachmittag im Auto seiner Eltern zur Welt.  Wie die Passauer Neue Presse berichtet, gebärte die Frau kurz vor der A3-Autobahnauffahrt Rosenhof (Barbing, Landkreis Regensburg). 

Zu Geburtshelfern wurden dabei die Einsatzkräfte der Luftrettung Regensburg: Sie landeten mit dem Hubschrauber direkt neben dem Auto des Paares.

Mann wählte den Notruf

Auf dem Weg ins Krankenhaus setzten bei der werdenden Mutter starke Wehen ein. Schnell wurde ihr und ihrem Mann klar, dass sie es nicht mehr rechtzeitig in den Kreißsaal schaffen würden. 

Der Mann hielt den Wagen vor der Autobahnauffahrt an und wählte den Notruf. Die Rettungsleitstelle schickte den Rettungshubschrauber "Christoph Regensburg", der direkt neben dem Auto landete.

Es grenzt an ein Wunder: Frau bekommt drei Babys in elf Monaten. 

Als Notarzt und Notfallsanitäter beim Auto ankamen, war die Geburt bereits fortgeschritten. "Es ging sehr, sehr schnell", teilte eine Sprecherin der DRF Luftrettung auf Nachfrage der PNP mit. Glücklicherweise waren Baby und Mutter wohlauf. Ein Krankenwagen brachte die Beiden vorsorglich ins Krankenhaus.

Lesen sie auch:  Tipps für Oma und Opa - Wie Großeltern direkt nach der Geburt helfen können.

nema

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