Nach CSU-Entscheidung

Rückkehr zum G9: Das sagen Bayerns Direktoren dazu

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Walter Baier ist Vorsitzender der Bayerischen Direktorenvereinigung und lobt die CSU-Entscheidung

Walter Baier, Chef der Bayerischen Direktorenvereinigung, begrüßt die Rückkehr zum G9. Wer es trotzdem eilig hat, kann sein Abitur aber weiterhin innerhalb von acht Jahren machen.

München - Der Vorsitzende der Bayerischen Direktorenvereinigung, Walter Baier, hat die Komplett-Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) begrüßt. „Klare und einheitliche Strukturen sind Voraussetzung für ein qualitätvolles bayerisches Gymnasium“, erklärte Baier nach der CSU-Entscheidung vom Mittwochabend. Das zusätzliche Jahr sollte die Schulen in die Lage versetzen, die individuelle Entwicklung der Schüler intensiver zu fördern und die Persönlichkeit stärker zu bilden.

Die CSU-Fraktion hatte die Rückkehr zum G9 am Mittwochabend beschlossen. Damit zog die CSU einen Schlussstrich unter jahrelange Diskussionen und teils heftigen internen Streit. Start der Reform soll zum Schuljahr 2018/19 sein, für die Klassenstufen fünf und sechs. Die jetzigen Viertklässler, die in diesem Herbst aufs Gymnasium wechseln, werden also der erste Jahrgang des neuen G9 sein. Schüler sollen aber die Möglichkeit haben, die elfte Klasse auszulassen und weiterhin in acht Jahren zum Abitur zu kommen.

Ludwig Spaenle (CSU) hat vor 15 Jahren als Abgeordneter das achtstufige Gymnasium mitbeschlossen. Nach der Entscheidung seiner Partei zur Rückkehr zum G9 verspricht der Schulminister für 25 Jahre Ruhe. 

dpa

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