Polizei verhaftet drei Verdächtige 

Einbrecher-Bande soll über 80 mal zugeschlagen haben 

Ulm/Memmingen - Die Polizei ist einer Bande auf die Spur gekommen, die in Bayern und Baden-Württemberg für mehr als 80 Einbrüche verantwortlich sein soll.

Nach Ermittlungen, die knapp ein Jahr andauerten, wurden vier Männer festgenommen - gegen drei von ihnen ergingen Haftbefehle, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Ulm bekanntgaben. Die Bande hatte nach Erkenntnissen der Ermittler zwischen Donau und Iller 52 Einbrüche verübt sowie weitere im Raum Stuttgart, Reutlingen, Heilbronn und Konstanz. Auch über die Landesgrenze hinweg sollen die Beschuldigten im Alter von 52, 49, 27 und 24 Jahren aktiv gewesen sein und auf elf Grundstücken in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg und im Großraum Augsburg zugeschlagen haben.

Die Staatsanwaltschaft Memmingen wirft den Männern vor, Uhren, Schmuck und Münzsammlungen entwendet zu haben, die bei der Durchsuchung einer Wohnung später von Beamten sichergestellt wurden. Dabei hätten die Polizisten auch gefälschte Ausweise gefunden. Der 67 Jahre alte Wohnungsinhaber steht im Verdacht, der Bande Unterschlupf gewährt und Hilfe angeboten zu haben. Gegen drei Verdächtige erließ ein Richter Haftbefehle, der 27-Jährige wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesen

„Kann nur den Kopf schütteln“: Felix Neureuther schaltet sich in Debatte von „Antenne Bayern“ ein
„Kann nur den Kopf schütteln“: Felix Neureuther schaltet sich in Debatte von „Antenne Bayern“ ein
Bayer knackt den Lotto-Jackpot und wird Millionär - im Vergleich dazu war sein Einsatz mickrig
Bayer knackt den Lotto-Jackpot und wird Millionär - im Vergleich dazu war sein Einsatz mickrig
Zeuge findet Skelett in Wald: Jetzt gibt es traurige Gewissheit, um wen es sich handelt
Zeuge findet Skelett in Wald: Jetzt gibt es traurige Gewissheit, um wen es sich handelt
Feuer im City Center Landshut gelöscht: Brandursache weiter unklar
Feuer im City Center Landshut gelöscht: Brandursache weiter unklar

Kommentare