Angeklagt wegen Totschlags

Vater erschlagen: 41-Jähriger gibt Tat im Prozess zu

Ein 41 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht in Nürnberg gestanden, seinen Vater erschlagen zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor.

Nürnberg – Beim Prozessauftakt am Dienstag sagte der Angeklagte, es sei eine Überreaktion gewesen. Sein Vater habe ihn zuvor als „Stinkstiefel“ bezeichnet. In seiner Familie sei Gewalt an der Tagesordnung gewesen. Was genau zu der angeblichen Überreaktion führte, erklärte der Angeklagte jedoch nicht.

Laut Anklage waren Vater und Sohn zum Tatzeitpunkt im September 2016 im Wohnzimmer der gemeinsamen Wohnung in Nürnberg. Der 41-Jährige schlug demnach mehrfach und massiv auf Kopf und Oberkörper seines Vaters ein. Dieser wurde bewusstlos und starb kurz darauf an Atemversagen. Bislang sind für den Prozess drei weitere Termine geplant. Ein Urteil könnte am 20. Juni fallen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Drei Hallen in Flammen - Explosionsgefahr
Drei Hallen in Flammen - Explosionsgefahr
„Heimatverräter“: Hans Söllner wettert gegen Landwirte - und geht Wette ein
„Heimatverräter“: Hans Söllner wettert gegen Landwirte - und geht Wette ein
Gewitter und Starkregen: Bayern kann erstmal aufatmen
Gewitter und Starkregen: Bayern kann erstmal aufatmen
Bewaffneter Raubüberfall: Täter noch auf der Flucht
Bewaffneter Raubüberfall: Täter noch auf der Flucht

Kommentare