„Big Pack“ löste sich aus Halterung 

Landwirt von einer Tonne Getreide erdrückt

Von einem voluminösen Getreidesack ist ein Bauer im niederbayerischen Vilshofen erdrückt worden. Einsatzkräfte konnten den 52 Jahre alten Mann in seiner Scheune nur noch tot bergen. 

Vilshofen - Nach Angaben der Polizei hatte der Landwirt, der einen Hof im Vilshofener Ortsteil Eben (Landkreis Passau) betreibt, am frühen Samstagabend in seiner Scheune nach dem Rechten sehen wollen. Dabei bemerkte er, dass einer der mit Saatgut befüllten sackartigen Behälter instabil gelagert war und abzurutschen drohte.

Deshalb entschied er sich dafür, vorsichtshalber sein in der Scheune geparktes Auto herausgefahren. Als er zurückkehrte, löste sich plötzlich der Getreidesack, fiel auf den Mann und erdrückte das zu Boden gestürzte Unfallopfer. Seine Lebensgefährtin alarmierte zwar sofort Polizei und Feuerwehr. Diese konnten aber nur noch den Tod des Landwirts feststellen. In dem Behälter - auch „Big-Pack“ genannt - war nach Angaben der Polizei eine Tonne Gerste gelagert.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Stephan Jansen

Auch interessant

Meistgelesen

Justiz-Opfer Gustl Mollath will von Bayern 1,8 Millionen Euro Entschädigung
Justiz-Opfer Gustl Mollath will von Bayern 1,8 Millionen Euro Entschädigung
Rund 50 Meter mitgeschleift: Lastwagen erfasst Radlerin - Frau tödlich verletzt
Rund 50 Meter mitgeschleift: Lastwagen erfasst Radlerin - Frau tödlich verletzt
Taxi-Fahrer streiken in München - große Demonstration am Mittwoch
Taxi-Fahrer streiken in München - große Demonstration am Mittwoch
Messer-Bluttat: Mann sticht in Fußgängerzone auf seine Ex (27) ein - jetzt ist sie tot
Messer-Bluttat: Mann sticht in Fußgängerzone auf seine Ex (27) ein - jetzt ist sie tot

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion