Polizei warnt

Betrüger haben neue Masche: Am Telefon erzählen sie Abenteuerliches

Die Polizei warnt vor einen neuen Betrugsmasche. Die hört sich ziemlich kurios an.

Wasserburg am Inn - Mit einer neuen Betrugsmasche versuchen Kriminelle, an Geld von Unternehmen zu kommen. Dabei täuschen die Betrüger vor, Mitarbeiter des Auswärtigen Amts zu sein und Spenden für im Ausland gefangene Geiseln zu sammeln, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ähnliche Fälle seien den Beamten bereits aus anderen Bundesländern bekannt.

Die Betrüger rufen demnach die Unternehmen an und täuschen vor, Mitarbeiter eines Staatssekretärs im Auswärtigen Amt zu sein. Die Behörde würde Spenden von Unternehmen sammeln, um die Freilassung von im Ausland gefangenen Geiseln zu ermöglichen.

Betrüger haben es auch schon in Wasserburg am Inn versucht

Vor wenigen Tagen sind Kriminelle mit dieser Masche bei einem mittelständischen Unternehmen im Raum Wasserburg (Landkreis Rosenheim) gescheitert, erklärte die Polizei. Mitarbeiterinnen der Firma sei schnell klar geworden, was der Anrufer, der in einer „dringlichen Angelegenheit“ den Geschäftsführer sprechen wollte, im Schilde führte und kontaktierten das echte Auswärtige Amt.

In diesem Zusammenhang weisen die Ermittler darauf hin, dass das Auswärtige Amt nie Kontakt zu Unternehmen suchen würde, um Spenden zu werben. Mögliche Opfer sollten auf solche Anrufe nicht eingehen und falls möglich, die Nummer des Anrufers notieren und die Polizei verständigen.

Lesen Sie auch: Steht das auf Ihrer Rechnung? Dann handeln Sie besser schnell

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Julian Stratenschulte

Auch interessant

Meistgelesen

Polizei baff: Deutsche (40) kommt aus Rom mit 300 Gramm Koks im Koffer zurück
Polizei baff: Deutsche (40) kommt aus Rom mit 300 Gramm Koks im Koffer zurück
Das All-in-One-Shopping-Erlebnis, auch zur WM!
Das All-in-One-Shopping-Erlebnis, auch zur WM!
Jogger findet Handgranate auf Feldweg
Jogger findet Handgranate auf Feldweg
Frau sieht Mann im Naturbad treiben - doch jede Hilfe kommt zu spät
Frau sieht Mann im Naturbad treiben - doch jede Hilfe kommt zu spät

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.