Bienen, Biber und fehlende Geburtsstationen

An die 10.000 begeisterte Zuschauer beim 4. Arzbacher Faschingszug

Jede Menge kreativer Verkleidungen erlebten rund 10.000 Zuschauer beim vierten Arzbacher Faschingszug.
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Jede Menge kreativer Verkleidungen erlebten rund 10.000 Zuschauer beim vierten Arzbacher Faschingszug.
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Jede Menge kreativer Verkleidungen erlebten rund 10.000 Zuschauer beim vierten Arzbacher Faschingszug.

Arzbach – Strahlendes Vor-Frühlings-Wetter, prächtige Stimmung unter den über 10.000 Besuchern und den Teilnehmern mit über 40 Gruppen und Wägen: Das war der ausgezeichnete äußere Rahmen als sich am vergangenen Sonntag der Gaudiwurm durch die Gassen des Wackersberger Ortsteils Arzbach schlängelte. Lediglich im 10-Jahres-Rhythmus findet dort der Faschingszug statt und dessen vierte Ausgabe nahm in erster Linie regionale Themen aufs Korn, teils frivol, teils bissig hintersinnig, aber allemal überaus lustig.

Die Notversorgung des Jachenauer Sonnentals, das während des Schneechaos im Januar von der Außenwelt abgeschnitten war, war dabei eines der beliebtesten Themen. Einige der bunt Maskierten hatte natürlich Toilettenpapier dabei, das damals in der Zeit der Isolation angeblich knapp geworden war. Natürlich durfte auch die Idee mit der eigenen Geburtsstation nicht fehlen, um auf die Folgen der Eingeschneiten in der Jachenau reagieren zu können. Freilich wurde auch das Fehlen einer eigenen Geburtsklinik im südlichen Landkreis mehrfach auf den insgesamt 32 liebevoll aufgebauten Faschingswägen immer wieder thematisiert. Auch der Ärger des Unternehmens Kilian Willibald mit der Telekom, das jüngste Ampelchaos an der ehemaligen Tölzer Flintkaserne, der Wolf auf den Almen des Oberlands oder das Bienensterben wurden humorvoll auf den Arm genommen.

Zielscheiben des Arzbacher Spotts waren aber auch das Hickhack um den Fortbestand des Klosters Reutberg, oder die Wackersberger Musikanten, „die weltweit einzige Blaskapelle, die keine Frauen braucht“ oder die jüngste Tölzer Leonhardifahrt wurden da bedacht: „Für’d Roß is de Lehards-Belastung z’schwar, drum fahr ma unsan gstingaden Diesltank laar.“ „Esst mehr Biberfleisch“, war da das Motto der Gruppe, die die Biberplage im Loisachtal aufs Korn nahm und auch Asterix, Obelix und viele „Römer“, die sich zu Gaudium der Zuschauer immer wieder kleine Schlägereien lieferten, waren mit dabei. Genauso wie die geplante Sechser-Sesselbahn auf den Schrödelstein. Für erhebliche Staus auf der Bundesstraße 13 und dem Isarsteg sorgten zudem die vielen Tausend Besucher, die in Gaißach geparkt hatten und sich das Zehnjährige Mega-Event nicht entgehen lassen wollten. ejs

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