2012 erblicken mehr Kinder das Licht der Welt als im Vorjahr

„Babyboom“ in Kreisklinik

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Mehr Babys als noch im Jahr zuvor gab es 2012 in der Kreisklinik Wolfratshausen.

Wolfratshausen – Babyboom in der Flößerstadt: Nach Jahren des Bangens gibt es Hoffnung für den Fortbestand der Geburtshilflichen Abteilung an der Kreisklinik. 2012 gab es wieder mehr Geburten am Moosbauerweg.

Hubertus Hollmann, der Geschäftsführer der Kreisklinik Wolf-ratshausen, zeigt sich verhalten optimistisch. 2012 seien 170 Kinder in seiner Klinik zur Welt gekommen. 2011 waren es noch 150, was rein wirtschaftlich betrachtet sehr grenzwertig ist. Dabei ließ sich 2012 zunächst gar nicht gut an. „Nach dem ersten Halbjahr dachten wir, dass wir am Ende lediglich auf 120 Geburten kommen“, erklärte der Klinikchef. Dass es nun am Ende nochmals 50 Kinder mehr werden sollten, stimmt ihn zufrieden. Und zeigt aus seiner Sicht auch, „dass wir auf einem richtigen Weg sind“. Hollmann spielt damit auf das neue Team an, das im Juli 2012 seinen Dienst aufgenommen hatte und „sehr engagiert an der Kreisklinik arbeitet“. Zu diesem damaligen Neustart der Geburtshilflichen Abteilung hatte Hollmann mitgeteilt, dass nun die werdenden Mütter gefragt seien, ein Bekenntnis zur Kreisklinik abzugeben. Das scheinen sie nun zu tun, geht man nach dem steigenden „Trend“ an Geburten. Hollmann hofft naturgemäß, dass dies auch so anhält. Die Infrastruktur jedenfalls stimme. Zuletzt habe die Kreisklinik ein neues Kreißbett angeschafft: „Futuristisch, wird aber gerne angenommen.“ Auch das Familienzimmer sei weiter im Angebot für die Gebärenden. Betreut werden die von mittlerweile fünf Beleghebammen und zwei Belegärzten – „und einem ganzen Netzwerk an weiteren Hebammen, die etwa für Vor- oder Nachsorgen mit der Kreisklinik kooperieren“, wie Hollmann ausführt. Der Geschäftsführer hofft für 2013 auf eine weitere Steigerung der Geburtenrate. Ideal wäre ein Wert zwischen 150 und 300. Alles andere, so sagte er offen, „wäre utopisch“. Thomas Kapfer-Arrington

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