„Aktive Tölzer“ ziehen positives Resümee: 150.000 Besucher beim Tölzer Christkindlmarkt

„Haben einen Volltreffer gelandet“

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Ein durchweg positives Resümee zogen die beiden Vorsitzenden der „Aktiven Tölzer“, Claudia Anzinger und Josef Fritz, in Sachen Christkindlmarkt.

Bad Tölz – „Mit dem 20. Tölzer Jubiläums-Christkindlmarkt haben wir einen Volltreffer gelandet“, sich Claudia Anzinger und Josef Fritz, die beiden Vorsitzenden der veranstaltenden „Aktiven Tölzer“ einig.

Offensichtlich seien auch die Besucher insgesamt sehr zufrieden gewesen. „Alles in allem haben rund 150.000 Gäste heuer den Markt besucht“, so Fritz. So fällt das erste Resümee der Vorstandschaft auch durchwegs positiv aus: „Eine hohe Akzeptanz beim Publikum, gute Umsätze im Handel und auf dem Markt, ein gelungenes Dekokonzept und neue hochwertige Teilnehmer in der Handwerkerhütte sind die Kernpunkte.“ Als deutliches Zeichen wird insgesamt der ungebrochene Besucherstrom gewertet. Ein Zuspruch wie zu Leonhardi, über Stunden hinweg war selbst im Parkhaus an der Bockschützstraße kein freies Plätzchen mehr zu finden, wurde bereits zum Start mit dem verkaufsoffenen Sonntag im November registriert. „Da erübrigt sich jede weitere Diskussion, ob dieser frühe Beginn sinnvoll ist“, so Anzinger. Selbst an den wetterbedingt schlechten „Schneetagen” wurden zwei bis zweieinhalbtausend Besucher geschätzt. Und an den folgenden Adventswochenenden war man täglich mit 8.000 bis 12.000 Gästen gut dabei. Kein Wunder, dass bei dieser guten Resonanz Handel und Marktteilnehmer mit den Umsätzen durchwegs zufrieden waren. In Sachen Optik hat sich das erstmals gemeinsam gewählte Dekokonzept bewährt. Nach dem Motto „Zimt und Wintersterne“ hat sich die Ausstrahlung des Tölzer Christkindlmarkts deutlich verbessert. Auch wenn heuer neue Kunsthandwerker hinzu gekommen waren, sieht Fritz die Situation realistisch: „Da brechen immer wieder welche weg, weil es sich für sie nicht mehr rentiert.“ Kritischen Stimmen, die immer wieder zuviel Gastronomie auf dem Tölzer Markt beklagen, entgegnete er: „Da sollte man nicht vergessen, dass die Gastronomen, abgesehen von den Vereinen, den Markt eigentlich mitfinanzieren.“ Für die Handwerkerhütte in der unteren Marktstraße konnten heuer weitere hochwertige Kunsthandwerker gewonnen werden. Gut besucht war da etwa der Tölzer Krippenverein, der anschaulich die Entstehung hochwertiger Krippen und deren Figuren präsentierte. So entwickelt sich die Handwerkerhütte zu einem attraktiven Schauplatz, wo alte Weihnachtstraditionen und klassische Handarbeiten bewahrt und gezeigt werden. Gut angenommen wurde auch wieder die Abordnung aus der Tölzer Partnerstadt San Giuliano Terme die mit ihren italienischen Spezialitäten in den letzten beiden Adventswochen im Pavillon aufwarteten. Neben der Handwerkerhütte und dem Pavillon stand vor allem auch die Christkindlmarkt-Bühne unterhalb des Winzerers mit dem festlich beleuchteten und weithin sichtbaren Christbaum im täglichen Rampenlicht. Das einfühlsam ausgewählte Rahmenprogramm wurde dem Anspruch „traditioneller Tölzer Christkindlmarkt” absolut gerecht. Musikalische Höhepunkte waren neben dem Konzert des Tölzer Knabenchors der Auftritt von Claudia Koreck zum 20. Geburtstag von „Radio Alpenwelle“. So sind Anzinger und Fritz überzeugt: „Der Tölzer Markt hat sich heuer deutlich von vielen anderen Weihnachtsmärkten abgehoben. Eine gute Werbung für unsere schöne Heimatstadt.“

Ewald Scheitterer

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