Rathaus erhält Aufzug

Architekt Klaus Kehrbaum stellt Umbauplanungen vor

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Für den Einbau eines Aufzugs in das Geretsrieder Rathaus wird mit Kosten von einer halben Millionen Euro gerechnet.

Geretsried – Die Anbindung des Rathauses an die geplante Tiefgarage ist mittlerweile vollzogen. Nun sind auch die Planungen zum Einbau einer Aufzugsanlage vorangeschritten. Architekt Klaus Kehrbaum brachte die Stadträte jüngst auf den aktuellen Stand

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Momentan können in ihrer Mobilität eingeschränkte Rathaus-Besucher über einen Treppenlift ins Obergeschoss gelangen. Diese mitunter etwas umständliche Lösung soll bald der Vergangenheit angehören. Denn die neue Aufzugsanlage soll vom Keller über das Erdgeschoss bis hinauf zum großen Sitzungssaal führen.

„Der Bauantrag wird voraussichtlich Ende Februar vorgestellt“, kündigte Architekt Klaus Kehrbaum an. Da der Aufzug keine Über- und Unterfahrt habe, müsse weder in das Grundwasser noch in den Dachaufbau des denkmalgeschützten Gebäudes eingegriffen werden. „Vier bis sechs Personen werden in dem Lift Platz haben“, versprach Kehrbaum. Ein Rollstuhl mit Begleitperson werde somit auch hineinpassen. Für einen großen Kinderwagen dürfte das Volumen dagegen nicht ausreichen.

Im Zusammenhang mit dem Lift-Einbau und der Tiefgaragenanbindung wird auch auf den Brandschutz im Rathaus geachtet. Dazu müssen nicht nur die Flure von Mobiliar befreit werden. „Auch die Elektroinstallationen entsprechen teilweise nicht mehr den neuesten Anforderungen“, erklärte der Architekt.

Sein Team hat außerdem den derzeitigen Zustand des Rathauses fotografisch dokumentiert. „So ist später ein Vergleich von vorher zu nachher möglich“, sagte Kehrbaum. Der für den Bau einer Aufzugsanlage erforderliche Betrag von 500.000 Euro wurde in den diesjährigen Haushalt eingestellt. Läuft alles nach Plan, ist sie bereits im Oktober fertiggestellt. Peter Herrmann

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