Ressortarchiv: Bad Tölz - Wolfratshausen

Bekenntnis zur Schrankenlösung

„Die Realisierung dieses Projekts ist nur mit einem positiven Nutzen-Kosten-Faktor möglich. Diesen Faktor erreicht ausschließlich die Schrankenlösung“, konstatierte der bayerische Vekehrsminister Martin Zeil im Bezug auf die aktuelle Debatte über die Verlängerung der S7 von Wolfratshausen nach Geretsried. Weiter betont der Wirtschftsminister mit Nachdruck, dass ohne positiven Nutzen-Kosten-Faktor „das Projekt nicht mit öffentlichen Mitteln gefördert werden kann“.
Bekenntnis zur Schrankenlösung

„Wenn es Gott nicht gibt, ist alles erlaubt“

Beim Politischen Aschermittwoch der CSU referierte der christliche Sozialwissenschaftler und Dominikaner-Pater Prof. Wolfgang Ockenfels zum Thema „Markt und Moral“ – einer in der Zeit des „Turbo-Kapitalismus“ und zunehmenden Neoliberalismus auf den Weltmärkten scheinbar unüberwindbaren Diskrepanz.
„Wenn es Gott nicht gibt, ist alles erlaubt“

Stimmen für Hallenbad-Neubau mehren sich

Geretsried will seine Altlasten los werden. Und zwar jene, die den Haushalt belasten. Nach dem hin und her zum defizitären Eisstadion rückt nun ein anders Objekt in den Fokus des aktuellen Streichkonzertes: Das Hallenbad. Seit Jahrzehnten bereits investiert die Stadt Millionen in die Einrichtung. Und dennoch ist eine Generalsanierung unumgänglich. Nun mehren sich Forderungen nach einem Neubau – aus den Reihen des Stadtrates. In der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses drohte Robert Lug für seine Freie Wähler-Fraktion wegen dieses Themas gar, die Beschlussempfehlung zum Haushalt 2010 abzulehnen. „Wir tragen das nicht mehr mit“, protestierte er gegen den Jahresansatz in Höhe von 323.000 Euro fürs Hallenbad. Damit leitete er ein leidenschaftliches Plädoyer ein, nicht mehr weiter ins alte Hallenbad zu investieren, dafür aber einen Neubau anzustreben.
Stimmen für Hallenbad-Neubau mehren sich

„Holzkirchen einfach besser“

Die Sprachregelung war eigentlich klar: Bis Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eine Entscheidung zum Standort für das Grüne Zentrum herbeiführt, sollte die Basis nicht weiter rumoren.
„Holzkirchen einfach besser“

„Bedrohung für unseren Handel“

Blockadehaltung oder aufeinander zugehen? Die Frage, wie die beiden Städte Geretsried und Wolfratshausen künftig miteinander umgehen wollen, entzündete sich am Mittwochabend vergangener Woche beim Bauvorhaben auf dem ehemaligen „Lorenz-Areal“ der Nachbarn. Die Stadt Wolfratshausen wird im Rahmen der Prüfung – geplant ist dort unter anderem ein Bau- und Gartenfachmarkt und eine Einzelhandelsverkaufsfläche mit bis zu 12.000 Quadratmetern Gesamtfläche – als benachbarte Kommune um eine Stellungnahme gebeten. Und die ist nach lebhafter Diskussion mehr als deutlich ausgefallen.
„Bedrohung für unseren Handel“

Kinderschutz braucht starke Partner

Prävention und Hilfe für alle Familien - diese Leitlinien sind das Gerüst der neu eingerichteten Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) des Landkreises.
Kinderschutz braucht starke Partner

Mitfühlen noch größer schreiben

Grünes Licht für die Aufnahme in das Fachprogramm für Palliativversorgung des Freistaats: Anlässlich der offiziellen Anerkennung der Palliativstation der Kreisklinik Wolfratshausen überreichte Dr. Hans-Wolfgang Tyczka am vergangenen Mittwoch einen Scheck über 3.500 Euro. Mit dieser Spende soll ein elektrisches Bett und ein Multifunktionsstuhl gekauft werden, um den Schwerstkranken das Leben zu erleichtern.
Mitfühlen noch größer schreiben

Viele Details, viele Fragen, kein Konsens

Dass Emotionen hoch kochen würden bei der S7-Infoveranstaltung in der Loisachhalle war schon im Vorfeld klar. In dieser Hinsicht wurden die über 1.000 Besucher wahrlich nicht enttäuscht. Höchstens jene, die sich eine Entscheidungsfindung erhofften. Denn alle vorgetragenen Argumente überzeugten für sich. Und dennoch gab es klare Ansagen: Die S7-Verlängerung kann zum jetzigen Zeitpunkt nur mit Schranke realisiert werden. Und Geretsrieds Bürgermeisterin sprach eine klare Offerte gegenüber der Nachbarstadt aus: So signalisierte sie eine Co-Finanzierung einer Fußgänger-Unterführung an der Kreuzung „Sauerlacher Straße“ und Gesprächsbereitschaft zu einer Umgehungsstraße.
Viele Details, viele Fragen, kein Konsens

Geretsried forciert den „Weg zur Mittelschule“

Geburtstunde der Mittelschule? Quo vadis Hauptschule? Aus zwei mach eins: Der Stadtrat beschloss am Dienstagabend zumindest schon einmal die Fusion der Karl-Lederer-Hauptschule und der Adalbert-Stifter-Hauptschule. Der Umfirmierung mit dem Gütesiegel „Mittelschule“ steht, wenn das Kultusministerium am 1. August selbige beschließt, nunmehr keine Barriere im Weg. Ob nun unter dem Titel Mittelschule oder nicht, eines steht fest: beide Standorte werden aufrecht erhalten und höchstwahrscheinlich unter einer Schulleitung zusammengefasst.
Geretsried forciert den „Weg zur Mittelschule“

Infoabend war „Show-Veranstaltung“

Die Bürgerinitiative zur Querung der Sauerlacher Straße (BIQ) betitelte den Informationsabend der Städte Wolfratshausen und Geretsried als „Showabend“ und „reine Stimmungsmache mit verdrehten Argumenten“. Die aufgezeigten Zahlen seien den rund 1.000 Besuchern stark subjektiv interpretiert präsentiert worden, so die Vertreter der BIQ.
Infoabend war „Show-Veranstaltung“

Gutachten gibt klare Handlungsempfehlung vor

Der Knackpunkt war der Verbrauchemarkt, den Bauunternehmer Reinhold Krämmel im Zuge der Entwicklung des ehemaligen Lorenz-Areals errichten, den aber der Stadtrat dort in der vorgesehenen Größe nicht haben will. In der vergangenen Woche nahmen die Räte das vorgelegte Nutzungskonzept zur Kenntnis und leitete das Verfahren zum Bebauungsplan ein – mehrheitlich gegen zehn Stimmen.
Gutachten gibt klare Handlungsempfehlung vor