Ressortarchiv: Bad Tölz - Wolfratshausen

Der Kämmerin Kunststück

Am Ende eines rigiden Sparkurses der Geretsrieder Kämmerei unter Doktrin des städtischen Kommunalparlaments schrumpfte das Finanzloch auf 608.000 Euro. Dabei war man zu Beginn der Haushaltsberatungen im November vergangenen Jahres mit einem zu erwartenden Defizit von 4,8 Millionen gestartet, wie Stadtkämmerin Ute Raach eingangs der Sitzung dokumentierte.
Der Kämmerin Kunststück

„Es gibt keine rechtliche Bindungswirkung“

Es gab einige Male Applaus, aber einmal ganz besonders: Als nämlich Patrick Kunkel vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unmissverständlich erklärte: „Ein Bürgerentscheid gegen die Schrankenlösung oder auch ein Stadtratsbeschluss hat keine rechtliche Bindung zur S7-Verlängerung.“ Rund 200 Besucher waren in die Ratsstuben zur Bürgerversammlung erschienen, um sich den Sachstand zum Jahrhundertprojekt der S7-Verlängerung und Antworten zu drängenden Fragen geben zu lassen. Dazu gab es das nahezu gleiche Podium wie bereits bei der Info-Veranstaltung in der Wolfratshauser Loisachhalle im Januar. In der Bürgerversammlung wurde nun der Fokus auf die Geretsrieder Belange gerichtet. Und es gab einen Beschluss der Versammlung auf baldmöglichste Einleitung des Planfeststellungsverfahren.
„Es gibt keine rechtliche Bindungswirkung“

Bürgerentscheid wohl am 4. Juli

Viel Arbeit für die Wolfratshauser Rathausverwaltung: Denn die Mitarbeiter von Hauptamtsleiter Franz Gehring müssen nun 2.532 Unterschriften prüfen. Die haben die Initiatoren der Bürgerinitiative zur Querung der Sauerlacher Straße mit der S-Bahn in Wolfratshausen (BIQ) inzwischen gesammelt – mit dem Ziel, einen Bürgerentscheid gegen die Schrankenlösung im Zuge der S7-Verlängerung zu erwirken. Und die Rechnung der Initiatoren scheint aufzugehen. Denn nötig sind 1.234 gültige Signaturen.
Bürgerentscheid wohl am 4. Juli

„Reißt das alte Ding weg“

Ende einer jahrelangen Debatte: Der Geretsrieder Stadtrat sprach sich in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag einstimmig für den Bau eines neuen Hallenbades aus.
„Reißt das alte Ding weg“

Planer vorübergehend nach Hause geschickt

Alles eine Frage des Geldes, deshalb gab es auch noch keine Entscheidung über ein Konzept zum Innenausbau des Heimatmuseums. Drei Bewerber stellten ihre Ideen indes am Dienstag vergangener Woche dem Haupt- und Finanzausschuss vor.
Planer vorübergehend nach Hause geschickt

Kreuzigungsgruppe wird saniert

Die Kreuzigungsgruppe, Hauptattraktion auf dem Wolfratshauser Kalvarienberg, findet einen Paten. Das ist auch dringend vonnöten, denn die in Eisenguss gefertigte Gruppe, flankiert von Maria und Johannes unter dem Kreuz, ist merklich den Witterungsverhältnissen der vergangenen 150 Jahre zum Opfer gefallen.
Kreuzigungsgruppe wird saniert

Realschule kommt weiter teuer

Die Quecksilber-Sanierung an der Tölzer Realschule ist immer noch nicht abgeschlossen. Im Gegenteil: Im Buben-WC im vierten Obergeschoß sind Abwasserleitungen nach wie vor stark mit dem hochgiftigen Schwermetall belastet. Und eine Sanierung käme den Landkreis enorm teuer. So gilt es genau die nächsten Schritte abzuwägen und ein neues Konzept zu erarbeiten, denn die Kosten für die Sanierung der kontaminierten Räume belaufen sich bis jetzt auf 175.000 Euro.
Realschule kommt weiter teuer

Pfarrer vom Dienst suspendiert

Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat nun auch den Landkreis erfasst. Im Brennpunkt der Kritik steht der Tourismuspfarrer H., der in der Kurseelsorge in Bad Tölz eingesetzt war. Er wurde am Montag mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert, wie die Erzdiözese München-Freising mitteilte.
Pfarrer vom Dienst suspendiert

Sich günstige Chance entgehen lassen

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Sich günstige Chance entgehen lassen

Steht die DTK vor der Auflösung?

Es könnte zumindest der politische Schlussstrich eines langen Debakels sein: Dann, wenn der Landkreis die DTK-Gruppe ins Landratsamt eingliedert. Ein entsprechendes Vorgehen erwägt zumindest der DTK-Aufsichtsrat. Dies berichtet zumindest der Tölzer Kurier in seiner Wochenendausgabe.
Steht die DTK vor der Auflösung?

Für den Brandfall gewappnet

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Für den Brandfall gewappnet

Ramsauer kontaktiert

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer soll’s richten. In der Frage, ob die Schranke an der neuralgischen Kreuzung der (zu verlängernden) S7 mit der Sauerlacher Straße in Wolfratshausen, Bestandschutz genießt, oder nicht, haben Wolfratshausens Bürgermeister Helmut Forster, sein Stellvertreter Peter Plößl, sowie Geretsrieds Vize-Bürgermeister Gerhard Meinl ein gemeinsames Schreiben nach Berlin geschickt.
Ramsauer kontaktiert

Klage gegen Kreisumlage debattiert

Das wird teuer: Das Haushaltsdefizit des Landkreises wirft seinen Schatten auch in diesem Jahr wieder auf die Kommunen. In Form des Kreisumlagenbescheides trifft es selbstredend auch Geretsried: „Heuer muss die Stadt Geretsried an den Landkreis knapp 10,9 Millionen Euro überweisen“, bilanzierte Stadtkämmerin Ute Raach. Umgerechnet bedeutet das, dass die Stadt einen Anteil von 21 Prozent der gesamten Kreisumlage schultert. Kaum verwundert es deshalb, dass es erste Stimmen zu einer Klage gegen den Bescheid gibt.
Klage gegen Kreisumlage debattiert

„Enorme Aufbauleistung der Vertriebenen“

Das „Selbstbewusstsein der Stadt“ will der Arbeitskreis Historisches Geretsried (AK) zum Jubiläumsjahr stärken. Und zwar mit vier Veranstaltungen, die Wolfgang Pintgen, Werner Sebb, Arthur Zimprich und Friedrich Schumacher am vergangenen Donnerstag im Gasthof Geiger im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellten. Es geht darum, „die Besonderheiten und kulturelle Vielfalt Geretsrieds darzustellen“, lässt Wolfgang Pintgen verlauten.
„Enorme Aufbauleistung der Vertriebenen“

Warnung vor dubiosen Geschäften

Beim Führerscheinerwerb im EU-Ausland ist Vorsicht geboten, denn dubiose Geschäftemacher treiben ihr Unwesen, wie das Landratsamt Bad Tölz mitteilt.
Warnung vor dubiosen Geschäften

Kreisbehörde erteilt Kinderhaus Genehmigung

„Die bauliche Genehmigung des Landratsamts liegt inzwischen vor“, betonte zweiter Bürgermeister Gerhard Meinl (CSU) als Sitzungsleiter im Ausschuss für Jugend, Senioren, Soziales, Kultur und Sport (JUSSKUS) und beantwortete damit eine Anfrage von Sabine Gus-Mayer (CSU) zum aktuellen Stand des geplanten Kinderhauses des Wohlfahrtsverbands „Der Paritätische“ – und der Diskussion um eine inzwischen angestrebte Freifläche.
Kreisbehörde erteilt Kinderhaus Genehmigung