Ressortarchiv: Bad Tölz - Wolfratshausen

Wasserwacht drängt auf Zeitplan

Wasserwacht drängt auf Zeitplan

Der Wasserwacht steht das Wasser bis zum Hals. Ein Zeitplan zur Errichtung einer neuen Rettungsstation am Erholungsgelände Ambach lässt weiter auf sich warten. Darüber macht sich bei den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Wasserwacht-Ortsgruppe Wolfratshausen, die die Station betreut, Unmut breit. Zu einem klärenden Gespräch zwischen Wasserwachts-Chef Ingo Roeske und „Geldgeber“ Jens Besenthal vom Erholungsflächenverein kam es beim jüngsten „Betreuungsgespräch Erholungsgelände Ambach“ im Münsinger Rathaus nicht: Besenthal blieb fern.
Wasserwacht drängt auf Zeitplan
100 neue Wohnungen für Geretsried II

100 neue Wohnungen für Geretsried II

Die letzten 33 Mieter sind ausquartiert, im Herbst rollen die Bagger mit Abrissbirne an: Die Wohnsiedlung der Baugenossenschaft an der Sudetenstraße, nahe dem „Stern“, wird dann dem Erdboden gleich gemacht, um Platz zu schaffen, für das wohl größe Bauprojekt der „BG“: 100 Wohnungen sollen dort entstehen, aufgeteilt auf vier Baukörper.
100 neue Wohnungen für Geretsried II
Die Bullen von Tölz

Die Bullen von Tölz

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Die Bullen von Tölz
Partys nehmen Überhand

Partys nehmen Überhand

Ein Notstromaggregat vom Feinsten, eine eigens mitgebrachte Bühne samt Lichtanlage, jede Menge Alkohol und Verpflegung und am Ende 300 Party-Gäste. Dem gegenüber stehen zwei Beamte der Polizeiinspektion Wolfratshausen. Genau diese Situation stellte sich am 3. Juni am Erholungsgelände Ambach dar. Die Ordnungshüter kapitulierten, die Feier nahm ihren Lauf. „Wir kriegen das hier einfach nicht in Griff“, bilanzierte nun Stefan Hufnagel, der Chef des Sicherheitsdienstes, der im Auftrag des Landkreises am Ostufer Streife geht jüngst beim „Betreuungsgespräch“.
Partys nehmen Überhand

25 Krippenplätze fehlen

Die Nachfrage an Krippenplätze in Wolfratshausen steigt stetig. Wie Bürgermeister Helmut Forster jüngst im Ausschuss für Kultur, Jugend, Sport und Soziales erklärte, habe die Stadt in den vergangenen Jahren genügend Kindergartenplätze geschaffen.
25 Krippenplätze fehlen
„Verdrängungswettbewerb immer möglich“

„Verdrängungswettbewerb immer möglich“

Erheblich sind die Bedenken, die von den Trägern öffentlicher Belange zur geplanten Entwicklung des Lorenz-Areals im Geretsrieder Norden eingebracht wurden. Selbst im Entwicklungs- und Planungsausschuss äußersten sich zahlreiche Stadträte sehr kritisch, insbesondere zu einem geplanten Nahversorger mit einer Verkaufsfläche von 1.200 Quadratmetern. Kaum nachvollziehbar dann die recht klare Entscheidung des Gremiums nach langer Diskussion: Es empfahl dem Stadtrat, den Bebauungsplan Nr. 124 auf den Weg zu bringen.
„Verdrängungswettbewerb immer möglich“
Flugzentrum als Kraftwerk

Flugzentrum als Kraftwerk

Die Energiewende ist bei den Königsdorfer Segelfliegern angekommen: Sie nutzen für ihre bis zu elf Stunden langen Flüge nicht nur einzig die Kraft der Sonne, indem sie in der Thermik steigen, sondern sie produzieren mittels Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Hallen Strom, den sie zudem ins Netz speisen. Die Piloten besitzen mit 4.000 Quadratmeter Fläche die größte Solaranlage im Landkreis.
Flugzentrum als Kraftwerk
Komasaufen brisanter den je

Komasaufen brisanter den je

Ein 16-jähriges Mädchen, bei dem die Polizei zwei Promille beim Alkoholtest feststellt – so geschehen Ende Mai in Geretsried. Ein 15-Jähriger, bei dem die Beamten Marihuana-Samen beschlagnahmen – vor wenigen Wochen in Bad Tölz. Offenbarer kann der Bedarf an einer Jugendsuchtberatung gar nicht festgemacht werden. Die gibt es im Landkreis seit 2007. Nun soll personell aufgestockt werden.
Komasaufen brisanter den je

„Wollen keine Eiger-Nordwand“

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„Wollen keine Eiger-Nordwand“
„Nacktbadeverbot bringt nichts“

„Nacktbadeverbot bringt nichts“

Wer im Internet sucht, wird schnell fündig. Präzise sind die Ortsangaben, die zu Sextreffs in den Isarauen führen. Der Landkreis als auch die Polizei können das nicht verhindern. Für Landrat Josef Niedermaier ein Ärgernis, dennoch bestehe kein akuter Handlungsbedarf: „Wir werden jetzt nicht die große Keule schwingen.“
„Nacktbadeverbot bringt nichts“
Die Gewerbesteuer bleibt

Die Gewerbesteuer bleibt

Michael Bromberger atmet auf. Seit er Gewissheit hat, dass die Gewerbesteuer den Kommunen bleibt. Der Sprecher der Bürgermeister im Landkreis wertet den Ausgang der Gemeindefinanzkommission folglich als äußerst positiv: „Gottseidank haben die Vernünftigen gesiegt, nicht die Experimentierer.“ Freude auch zu einer weiteren Entscheidung: Der Bund übernimmt die Kosten zur Grundsicherung im Alter, wenn auch erst schrittweise ab 2014.
Die Gewerbesteuer bleibt
Überregulierung verhindert

Überregulierung verhindert

Die Mittelstands-Union (MU) Bad Tölz-Wolfratshausen begrüßt die Ablehnung der Richtlinie zur so genannten CSR-Verpflichtung (Corporate Social Responsibility) der Europäischen Kommission durch das Europäische Parlament. Die, so MU-Kreisvorsitzender Gerhard Knill, „hätte einen unverhältnismäßig hohen Aufwand an Bürokratie für die mittelständischen Betriebe in der Region bedeutet.“
Überregulierung verhindert
Walleitner kehrt zurück

Walleitner kehrt zurück

Er arbeitete an zwei Münchner Finanzämtern, die aufgelöst wurden. Seine berufliche Karriere begann er bei der Grenzpolizei. Auch die gibt es heute nicht mehr. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen begrüßte Paul Alexander König, Vizepräsident des Bayerischen Landesamtes für Steuern, den neuen Leiter des Finanzamts Wolfratshausen: Max Walleitner. Der neue Chef der Finanzbehörde wurde kürzlich im Rahmen einer Feierstunde nun auch offiziell in sein Amt eingeführt. Walleitner folgt auf Frank-Eddo Blaum, der nun im Ruhestand ist und zwischen seinen Wohnsitzen in Kochel und Portugal hin und her pendelt.
Walleitner kehrt zurück

City App für Wolfratshausen

Zusätzlich zur neu gestalteten Homepage, der Infobroschüre und dem Stadtprospekt können jetzt auch alle Nutzer so genannter Business-Handys auf Informationen der Stadt Wolfratshausen über ein City App zugreifen. Der neue Service „to go“, der nicht nur für Besucher der Flößerstadt entwickelt wurde, wird in den kommenden Tagen frei geschaltet.
City App für Wolfratshausen

Leitfaden mit Schönheitsfehlern

Auf der Liste steht nichts Neues. Und sie ist wenig spektakulär: Hinter verschlossenen Türen hat das Geretsrieder Stadtparlament Handlungsfelder und Oberziele definiert. Daran soll sich die Stadtpolitik ab 2012 orientieren. Nun wurden die Ergebnisse der Klausurtagung im Stadtrat präsentiert.
Leitfaden mit Schönheitsfehlern
Es fehlt an Geld

Es fehlt an Geld

Ferienzeit ist Baustellenzeit. Dieses Motto gilt freilich auch für den Landkreis. An zahlreichen Stellen wird gebaggert und asphaltiert, was das Zeug hält. Nur am Dorfener Berg zwischen Wolfratshausen und Icking heißt es erst einmal „Rien ne va plus“: Für die Sanierung der weiteren Stützmauern fehlt das Geld.
Es fehlt an Geld

Unterm Strich ein Überschuss

Nun ist der Kassensturz zum Haushaltsjahr 2010 erfolgt – und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. 812.542 Euro Überschuss rechnete Kreiskämmerer Ralf Zimmermann im Kreisausschuss vor. Und eine Aufstockung der allgemeinen Rücklage, die nun ein ordentliches Polster aufweist zumal eine geplante Entnahme aus dieser Reserve gar nicht erst erfolgen musste.
Unterm Strich ein Überschuss
Viel Wind, dennoch Stillstand

Viel Wind, dennoch Stillstand

Die Energiegewinnung fernab urangetriebener Technik ist in aller Munde. Die Devise quer durch die Parteienlandschaft lautet: Atomausstieg. Auf der Suche nach alternativen Strom-Quellen stehen Windräder hoch im Kurs. Grünen-Kreisrat Klaus Koch sieht eine „Welle von Anträgen bezüglich Windkraft auf den Landkreis zuschwappen“. Deshalb wollte er jüngst im Kreisausschuss wissen, welche Umsetzungsschritte notwendig sind, wie weit die Überlegungen für eine landkreisweite Planung sind, welcher Zeitraum nötig ist, um geeignete Teilflächen auszuweisen und welche Rolle der Planungsverband Oberland dabei spielt.
Viel Wind, dennoch Stillstand
Haderthauer hat verstanden

Haderthauer hat verstanden

Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer nimmt das Anliegen von Landrat Josef Niedermaier ernst. Der wies die CSU-Politikerin bei einem Besuch im Tölzer Mehrgenerationenhaus darauf hin, dass insbesondere Ärzte immer noch zu wenig Sensibilität bei Meldungen an die „Koordinierende Kinderschutzstellen“ (KoKi) an den Tag legten. Seine Erfahrung: „Mediziner verschanzen sich zu sehr hinter der ärztlichen Schweigepflicht.“
Haderthauer hat verstanden