Ascholdinger Schwimmbad wird saniert / Eröffnung Ende Februar geplant

Nun wird das Becken kontrolliert

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Das Ascholdinger Hallenbad ist derzeit eine Baustelle: Momentan werden die vier maroden Stützsäulen erneuert, und gleichzeitig das Schwimmbecken auf Mängel überprüft.

Ascholding– Mitte Januar musste das Schwimmbad aufgrund einer möglichen Einsturzgefahr geschlossen werden. Jetzt ist auch das Wasser weg. Der Grund: Die Gemeinde Dietramszell lässt momentan das Becken auf Schäden überprüfen. Indes werden die maroden tragenden Stützpfeiler erneuert. Das Schwimmbad könnte am 20. Februar wieder sicher seinen Betrieb aufnehmen – falls im Rahmen der Sanierungsarbeiten keine gravierenden Baumängel auftauchen.

Bürgermeisterin Leni Gröbmaier ist zuversichtlich: „Ich rechne fest mit dem Eröffnungstermin am Montag, 20. Februar“, erklärt sie auf Nachfrage des Gelben Blattes. Insgesamt sei das Projekt nicht so aufwendig wie gedacht, so Gröbmaier weiter. Heißt: die Kosten für die Renovierungsarbeiten halten sich mit rund 3.500 Euro im überschaubaren Bereich. Und sind somit auch im kommunalen Budgetrahmen. Wie berichtet, wollte Gröbmaier aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr als 10.000 Euro für das Ascholdinger Hallenbad investieren. Der Grund: Das im Jahr 1972 erbaute Bad ist in die Jahre gekommen, seine Zukunft bereits besiegelt. Das sei allen Nordlandkreis-Gemeinden seit längerem bekannt. „Unser Ziel war immer, dass Schwimmbad so lange offen zu lassen, bis das interkommunale Hallenbad in Geretsried eröffnet“, berichtet die Rathaus-Chefin. Um Kritikern gleich das Wasser abgraben, ergänzt Gröbmaier: „Wir schließen Ascholding nicht, wegen dem interkommunalen Hallenbad.“ Das sei ein Missverständnis, und „stimmt nicht“. Denn: Auch wenn jetzt die tragenden Stützpfeiler der Galerie am Beckenrand erneuert werden, könne das Bad aufgrund seines Alters nicht auf Dauer betrieben werden. Derzeit lässt Gröbmaier auch den Beckenboden überprüfen, dazu wurde das Wasser im Bad abgelassen. Eigentlich werde diese jährliche Arbeit immer während der Betriebspause im August vorgenommen. Die Bürgermeisterin packt aber die Gelegenheit beim Schopfe, verband beide Projekte. Dennoch gilt den vier neuen Edelstahl-Säulen oberste Priorität, dass stellt Gröbmaier noch einmal klar. „Um diese Arbeiten wären wir nicht herum gekommen“, erklärt sie. „Selbst wenn wir das Bad nicht mehr geöffnet hätten, hätten wir die Säulen machen lassen.“ Da die Einsturzgefahr einfach zu hoch sei. „Wir wollen wieder eröffnen, außer die Schäden sind zu groß“, sagt Gröbmaier zur Sanierung. Aber davon geht die Gemeindechefin momentan nicht aus. „Wir freuen uns bald wieder Gäste und Einheimische im Bad begrüßen zu dürfen.“ Daniel Wegscheider

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