1. dasgelbeblatt-de
  2. Lokales
  3. Bad Tölz - Wolfratshausen

Stadtklinik Bad Tölz: 1.000 Operationen mit „da Vinci OP-Robotersystem“

Erstellt:

Von: Daniel Wegscheider

Kommentare

Das Team rund um das „da Vinci OP-Robotersystem“
1.000 Operationen mit dem „da Vinci OP-Robotersystem“. Darüber freut sich die Urologie um Chefarzt Roman Ganzer (2.v.r.) Auch der Chefarzt der Chirurgie Stefan Rüth (r.) operiert seit einigen Monaten mit dem „da Vinci“. © Sergio Castelli/Asklepios

Bad Tölz – Seit Juli 2017 ist das OP-Robotersystem „da Vinci“ in der Urologie im Einsatz. Die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz bezeichnet seine neue Ausrüstung als einen großen Erfolg für Patienten und Ärzte.

Im März 2022 hat die Tölzer Stadtklinik mit dem „da Vinci X“-Operationssystem eine der neuesten Generationen des OP-Roboters erhalten. Jetzt hat Asklepios einen weiteren Meilenstein erreicht. In der Urologie wurde nun die 1.000 Operation mit dem Hightech-System durchgeführt. Nach diesen Erfahrungen in der Urologie setzt die Asklepios Stadtklinik den „da Vinci“ seit einigen Monaten nun auch in der Chirurgie ein.

Seit dem Start von Professor Roman Ganzer als Chefarzt der Urologie an der Stadtklinik Bad Tölz im Juli 2017 ist das OP-Robotersystem „da Vinci“ in der Urologie im Einsatz. Laut Asklepios ist mit dem Roboter ein sehr präzises und für den Patienten schonendes Operieren möglich. Hauptsächlich werden Patienten mit Prostata- und Nierenkrebs behandelt.

In Asklepios Klinik werden Patienten in der Regel schnell fit und schmerzfrei

Aber auch bei Blasen- und Harnleiterkrebs wird das System verwendet. Auch komplexe Rekonstruktionen wie etwa zur Behandlung von Verengungen des Harnleiters oder des Blasenauslasses sowie Metastasen-Entfernungen bei Krebsrückfall werden mit den „da Vinci“ durchgeführt.

„Nach über 1.000 durchgeführten Operationen zeigt sich deutlich, dass die Patienten in der Regel schnell wieder fit sind und das Krankenhaus nach wenigen Tagen schmerzfrei verlassen können“, betont der Chefarzt der Urologie, Roman Ganzer. „Die Patienten kommen mittlerweile nicht nur aus der Region, sondern auch von weit überregional.“

Auch interessant

Kommentare