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Asklepios Stadtklinik Bad Tölz: Neuer OP-Roboter im Einsatz

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Von: Daniel Wegscheider

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Chefarzt der Urologie Roman Ganzer (l.) und der Chefarzt der Chirurgie Stefan Rüth in der Asklepios in Bad Tölz.
Freuen sich über den neuen OP-Roboter: Chefarzt der Urologie Roman Ganzer (l.) und der Chefarzt der Chirurgie Stefan Rüth. © Asklepios

Bad Tölz – Mit dem „da Vinci X“-Operationssystem hat die Klinik nun eine der neuesten Generationen des OP-Roboters erhalten.

Seit fast vier Jahren ist das OP-Robotersystem „Da Vinci“ in der Urologie in der Tölzer Asklepios-Stadtklinik im Einsatz. Mehr als 900 Operationen wurden damit bereits durchgeführt. Mit dem „da Vinci X“-Operationssystem hat die Klinik nun eine der neuesten Generationen des OP-Roboters erhalten.

Das neue Modell bietet laut Asklepios zahlreiche Vorteile und unterstützt weiterhin bei minimal-invasiven Operationen. Neben der Urologie setzt die Tölzer Stadtklinik den „Da Vinci“ nun auch in der Chirurgie ein.

Mit dem Start von Roman Ganzer als Chefarzt der Urologie im Juli 2017 ist das OP-Robotersystem „Da Vinci“ in der Urologie bei zahlreichen Eingriffen wie etwa zur Behandlung von Prostata- Nieren- und Harnleiterkrebs standardmäßig im Einsatz.

„Hervorragender Patientenbewertungen“

„Als Alleinstellungsmerkmal der Abteilung werden auch komplexe Rekonstruktionen wie zur Behandlung von Verengungen des Harnleiters oder des Blasenauslasses sowie Metastasen-Entfernungen bei Krebsrückfall durchgeführt“, berichtet Asklepios-Pressesprecher Christopher Horn. „Nach über 900 durchgeführten Operationen zeigt sich deutlich, wie schnell die Patienten in der Regel wieder fit sind und das Krankenhaus nach wenigen Tagen schmerzfrei verlassen können.“

„Die wachsende Zahl hervorragender Patientenbewertungen sowie der immer größer werdende Einzugsbereich unserer Patienten sind dabei das größte Lob“, betont der Chefarzt der Urologie, der sich auf die Arbeit mit dem neuen Modell freut.

Zudem könne der neue Roboter in der Chirurgie unter anderem bei der Behandlung von Gallensteinleiden, Magen-, Bauchspeicheldrüsen-, Dickdarm- und Enddarmkrebs sowie bei Lebertumoren oder Stuhlinkontinenz genutzt werden, betont der Chefarzt der Thorax- und minimalinvasiven Chirurgie Stefan Rüth.

Auch Felix Rauschek, Geschäftsführer der Asklepios Stadtklinik, zeigt sich begeistert vom neuen Robotersystem: „Die Innovationsbereitschaft der Asklepios-Gruppe und die herausragende ärztliche und pflegerische Expertise führen zu einer bestmöglichen medizinischen Versorgung der Patienten im Landkreis – mit einer Strahlkraft weit über die Grenzen des Freistaates hinaus.“

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