Medizinische Hilfe auch während der Corona-Pandemie

Asklepios Stadtklinik in Bad Tölz bietet Telefonsprechstunden an

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Die Tölzer Asklepios Stadtklinik bietet Telefonsprechstunden an: Hier berät Chefarzt der Sportorthopädie Prof. Dr. med. Peter Kreuz.

Bad Tölz -  Um Patienten und Klinikpersonal des sich weiter ausbreitenden Coronavirus zu schützen, bietet die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz ab sofort Telefonsprechstunden an. Damit Patienten auch während der Pandemie weiterhin spezialisierte Beratung und Therapien bekommen.

„Auch in Zeiten der Pandemie möchten wir Betroffenen weiterhin eine spezialisierte ärztliche Beratung bieten. Mit der Telefonsprechstunde ist das auch ohne persönliche Begegnung gut möglich“, betont der ärztliche Direktor an der Asklepios Stadtklinik Prof. Rüdiger Ilg.

Die Anmeldung erfolgt zentral per Telefon unter 08041 / 507 01. Von dort erfolgt die Weiterverbindung zu den Sekretariaten der entsprechenden Fachabteilungen. Dabei wird dann der Zeitpunkt für das Telefongespräch mit dem Arzt des jeweiligen Fachbereichs vereinbart.

Es auch möglich, dass sich der Haus- oder der Facharzt in der Klinik meldet, um für seinen Patienten einen Telefontermin zu vereinbaren oder den Fall direkt mit den zuständigen Spezialisten zu besprechen. Zahlreiche Praxen sind derzeit aufgrund der Corona Pandemie geschlossen, oder nur eingeschränkt erreichbar. „Mit der Telefonsprechstunde können so auch niedergelassenen Ärzte ein Stück weit entlastet werden. Dabei soll diese den Kontakt der Patienten mit den Haus-und Fachärzten keinesfalls ersetzen, sondern ein ergänzendes spezialisiertes Angebot darstellen. Wir wollen in diesen schwierigen Zeiten gemeinsam und in enger Abstimmung mit den Haus-und Fachärzten dafür sorgen, dass die Patienten bestmöglich beraten und versorgt werden“, so Prof. Ilg weiter.

Telefonsprechstunden gibt es zu den Fachbereichen:

  • Allgemein- und Viszeralchirurgie (Dr. med. Heike Kremser und Team)
  • Gefäßchirurgie (Dr. med. Peter Sabisch und Team)
  • Innere Medizin Kardiologie (Prof. Dr. med. Hans Ulrich Kreider-Stempfle und Team)
  • Innere Medizin Gastroenterologie (Dr. med. Klaus Egger und Team)
  • Neurologie (Prof. Dr. med. Rüdiger Ilg und Team)
  • Orthopädie und Unfallchirurgie (Dr. med. Harald Rieger und Team)
  • Sportorthopädie (Prof. Dr. med. habil. Peter C. Kreuz und Team)
  • Urologie (Prof. Dr. med. Roman Ganzer und Team)

    Ärzte warnen: Bei Herzkrankheiten oder Schlaganfall Therapien nicht hinauszögern

    Zudem warnen die Ärzte davor, dass Patienten mit schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen aus Angst vor einer Corona-Infektion dringend notwendige Klinikbehandlungen vermeiden. Dadurch bringen sie sich mitunter in Lebensgefahr, denn die Grunderkrankung kann im Einzelfall deutlich gefährlicher sein als das Risiko einer Corona-Ansteckung. Besonders kritisch sind hier Herzkrankheiten, Schlaganfälle und Krebserkrankungen zu nennen. „Bei allen sinnvollen Maßnahmen gegen die Corona-Infektion dürfen wir nicht andere schwerwiegende Erkrankungen aus dem Blick verlieren“, so Prof. Rüdiger Ilg weiter.

    In der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz wurden bisher nur vereinzelte COVID-19 Patienten versorgt werden. Die Behandlung erfolgt auf einer eigens dafür abgetrennten Station und einem definierten Bereich der Intensivstation. Durch eine strikte Trennung der Bereiche und Zimmer-Isolierung besteht kein erhöhtes Ansteckungsrisiko für andere Patienten.

    Die Patienten und deren Angehörige können beruhigt sein. "Dringende, nicht aufschiebbare Eingriffe werden weiterhin durchgeführt", erklärt Ilg. "Andere, unter Umständen von einer Terminverschiebung betroffene Patienten, werden rechtzeitig telefonisch von uns informiert, um einen neuen Termin zu vereinbaren."

    Wichtig: "In dringenden Fällen sollte man auch in Zeiten der Covid-19 Pandemie keine Zeit verlieren und bei Beschwerden, die auf einen Infarkt, Schlaganfall oder andere gefährliche Erkrankungen hindeuten, unverzüglich einen Arzt kontaktieren", betont Ilg.

    Die Tölzer Asklepios im Internet auf www.asklepios.com/bad-toelz.

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