Asklepios wieder im Regelbetrieb

Geplante Behandlungen wieder in der Tölzer Stadtklinik möglich

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Das Haupthaus der Asklepiosklinik in Bad Tölz.

Bad Tölz – Krankenhäuser in Bayern dürfen laut einer Anfang Mai in Kraft getretenen Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums schrittweise in einen Regelbetrieb zurückkehren. Und neben dringenden, nicht aufschiebbaren Eingriffen nun auch wieder Operationen durchführen. Damit kann auch die Tölzer Asklepiosklinik schrittweise wieder ambulante und stationäre Behandlungsspektrums anbieten. Durch eine strikte Trennung der Bereiche zur Versorgung von Covid-Fällen besteht kein erhöhtes Ansteckungsrisiko für andere Patienten.

„Bei allen wichtigen Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung von Corona-Infektion dürfen wir die Behandlung anderer Erkrankungen nicht aus den Augen verlieren. Dazu zählt die sofortige Versorgung akuter Notfälle, insbesondere von Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen und anderer gefährlicher Erkrankungen, insbesondere Tumorerkrankungen“, so der ärztliche Direktor der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, Prof. Rüdiger Ilg.

Die Asklepios Stadtklinik und die angeschlossene Klinik für Neurologische Rehabilitation im Asklepios Gesundheitszentrum Bad Tölz bieten damit im Einklang mit den Vorgaben der Landespolitik wieder ihr gesamtes Behandlungsspektrum an. Auch Sprechstundentermine können wieder regulär vereinbart werden.

Wird eine Operation oder sonstige stationäre Behandlung vereinbart, werden die Patienten gebeten, zum Aufnahme-Termin ein negatives Covid-Testergebnis mitzubringen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, und sich vom Test bis zum Aufnahmetag in häusliche Quarantäne zu begeben. „Ist das nicht möglich, testen wir die Patienten im Rahmen ihres Termins in der Zentralen Patientenaufnahme, der zwei bis drei Tage vor der stationären Aufnahme stattfindet und bitten die Patienten dann, sich bis zum Tag der Aufnahme in häusliche Quarantäne zu begeben“, erklärt Stadtkliniksprecher Christopher Horn.

Ungeachtet der schrittweisen Rückkehr zum Normalbetrieb sei die Asklepios Stadtklinik auch weiterhin gut auf die Versorgung von Covid-19 Patienten vorbereitet. „Es müssen bisher nur vereinzelte COVID-19 Patienten versorgt werden“, so Horn. Für einen möglichen Wiederanstieg von Corona-Fällen sei die Klinik gewappnet. „Entsprechende Kapazitäten für die Versorgung von Corona Patienten werden von der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Oberland koordiniert und stehen ausreichend zur Verfügung.“ Die Behandlung erfolge auf einer eigens dafür abgetrennten Station und einem definierten Bereich der Intensivstation und mit der entsprechenden vom Robert-Koch-Institut definierten Schutzausrüstung.

„Ich möchte unseren Mitarbeitern herzlich dafür danken, wie sie diese für uns Alle schwierige Zeit meistern. Diese Form des Zusammenhalts ist nicht selbstverständlich, sondern wirklich außergewöhnlich. Wir bleiben weiterhin wachsam und fokussiert.“, betont Geschäftsführer Felix Rauschek. dwe

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