Eissportart-spezifisches Training

Aufruf des ECT-Förderverein

Künftige Tölzer Eishockey-Cracks mit den Fördervereins–Vorsitzenden Peter Kathan und Nino Jervolino
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Künftige Tölzer Eishockey-Cracks mit den Fördervereins–Vorsitzenden Peter Kathan (Mitte l.) und Nino Jervolino (Mitte r.) mit dem Aufbau zum Torschuss-Training.

Bad Tölz - Der ECT-Förderverein hat eine neue Trainingsanlage gekauft. Nun sind sie auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Richtig nass geht es auch dem Nachwuchs-Förderverein des Tölzer Eisclubs derzeit rein. Dennoch konnten und wollten sie sich der Bitte der Nachwuchs-Abteilung nicht verschließen und kauften eine neuartige Trainingsanlage der Firma „hockey revolution“ für knapp 2.000 Euro. „Die Anlage ist wirklich super. Da können unsere Buam ohne Eissportart-spezifisch effektiv trainieren“, freut sich Klaus Kathan, der Ex-Nationalspieler und aktuelle ECT-Nachwuchscoach.

Anlage aktuell in der „weeArena“ aufgebaut

Aufgebaut ist die Anlage aktuell in der derzeit eisfreien Trainingshalle der „weeArena“, die aber von zahlreichen Nachwuchscracks zu den regelmäßigen Übungsstunden genutzt wird. Mit der speziellen Anlage kann der erfolgreiche Torschuss genauso geübt werden, wie dribbeln, exaktes Passen und vieles mehr.

Und alles wird dabei über eine spezielle App via Handy unterstützt, wo etwa die speziellen Vorgaben für die einzelnen Übungen dargestellt oder andere Trainingserfolge und Treffer angezeigt werden können. „In Sachen Stock- und Schusstechnik eine ausgezeichnete Sache“, betont Kathan.

Prekäre finanzielle Lage

Dass die neue Anlage auch von den Nachwuchscracks mit Begeisterung angenommen wird, davon konnten sich die beiden Fördervereins-Vorsitzenden Nino Jervolino und Peter Kathan sen. selbst überzeugen. In diesem Zusammenhang machten die beiden auf die prekäre finanzielle Lage aufmerksam. „Uns sind wegen Corona fast alle Einnahmequellen wie die Turniere oder das regelmäßige Bingo weggebrochen“, klagt der Erste Vorsitzende. So bleiben fast nur noch die Mitgliedsbeiträge, um Einnahmen zur Unterstützung der jungen Tölzer Eishockey-Spieler zu generieren. „Genau aus diesem Grund brauchen wir möglichst schnell viele weitere Mitglieder“, rührte Jervolino eifrig die Werbetrommel.

Und in Sachen Handys der jungen Leute fügte Klaus Kathan noch schmunzelnd hinzu: „Eine echt sinnvolle Anwendung, die zeigt, dass man Handys nicht nur zum Zocken brauchen kann.“

Ewald Scheitterer

Im Übrigen gaben die Tölzer Löwen vergangene Woche bekannt, dass die DEL2-Hauptrunde mit sofortiger Wirkung beendet werden musste.

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