Aufwertung von Weidach

Grüne wünschen sich Busanbindung und Jugendtreffpunkte

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Bürgermeisterkandidatin Annette Heinloth (r.) sammelte Anregungen und brachte selbst Vorschläge ein.

Wolfratshausen – Vor den Kommunalwahlen stellen sich die Stadtratskandidatinnen der Grünen und Bürgermeisterkandidatin Annette Heinloth in den Stadtteilen vor. So auch jüngst in der Weidacher Pizzeria „Grüner Baum“.

Während die wenige Meter weiter geplante Surfwelle nur an einem der drei Thementische kurz andiskutiert wurde, kamen unter dem Motto „Wo drückt der Schuh?“ ganz andere Anregungen zur Sprache. So vermissen die Weidacherinnen Iris Diehl und Marlies Brandmeier in ihrem Stadtteil öffentliche Treffpunkte für Jugendliche. „Wenn man nicht in den Schützen- oder Sportverein gehen möchte, bleibt nicht mehr viel übrig“, sagte Brandmeir. Bürgermeisterkandidatin Annette Heinloth nahm die Idee gerne auf. Denn auch sie vertritt die Ansicht, dass es in der Stadt für junge Menschen mehr Anlaufpunkte geben müsse als das im Zentrum gelegene Jugendhaus La Vida. Um die Stadtteile Weidach und Nantwein besser an den öffentlichen Nahverkehr anzubinden, schlug Stadtratskandidatin Jennifer Layton die Inbetriebnahme eines Neunsitzer-Kleinbusses vor.

Die Arbeit des Stadtmanagers Dr. Stefan Werner kritisierte Bernhard Reisner. Der zweite Vorsitzende des Historisches Vereins hält „fünfstündige Diskussionen“ über die Entwicklung eines Dachmarkenprofils, das es in Wolfratshausen längst gebe, für nicht zielführend. Annette Heinloth, die selbst der Stadtmanagement Lenkungsgruppe sitzt, hält diese Kritik für überzogen. „Werner hat gute Ansätze eingebracht und auch die Bürgerbeteiligung in der Stadt weiterentwickelt“, lobte sie. Dennoch räumte die 51-Jährige auch ein, dass im Idealfall der oder die Bürgermeister/in die Aufgaben eines Stadtmanagers übernehmen sollte. Die längst überfällige Belebung und Neugestaltung des westlichen Loisachufers dürfe ihrer Meinung nach nicht auf die lange Bank geschoben werden. „Da passiert leider erst etwas, wenn das Parkhaus auf dem Hatzplatz steht“, bedauert Heinloth einen von den Grünen nicht getragenen Stadtratsbeschluss. Schneller umsetzbar scheint da schon ihre Idee, das im Zweijahresrhythmus stattfindende Flussfestival um einen kostenfrei zugänglichen Budenbereich zu erweitern. Platz wäre auf dem zwischen Jugendhaus La Vida und der Hammerschmiedschule gelegenen Sportareal. ph

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