Auf Blomberg sowie Kot- und Denkalm

Zahlreiche Einsätze für Lenggrieser und Tölzer Bergwacht

Zu Lande und aus der Luft sind die Bergwachten aus Bad Tölz und Lenggries zu Einsätzen in der Region ausgerückt.
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Zu Lande und aus der Luft sind die Bergwachten aus Bad Tölz und Lenggries zu Einsätzen in der Region ausgerückt.

Bad Tölz/Lenggries – Drei verletzte Personen und ein Vorfall mit einem Hubschrauber haben die Lenggrieser und Tölzer Bergwacht jüngst auf Blomberg sowie Kot- und Denkalm beschäftigt.

Die Bergwachten Bad Tölz und Lenggries hatten jüngst wieder einiges zu tun: Während die Tölzer ein elfjähriges Kind versorgten, das sich auf dem Blomberg am Fuß verletzt hatte, unterstützen die Lenggrieser einen Rettungshubschrauber, dem der Treibstoff ausgegangen war.

Am Mittwoch wurde die Bergwacht Tölz um 16 Uhr zu einem verletzten Kind auf den Blomberg gerufen. Drei Einsatzkräfte rückten zur Unfallstelle im oberen Bereich des Winterrodelwegs aus. Die Elfjährige verletzte sich am Sprunggelenk und litt an erheblichen Schmerzen. Nach der Versorgung des Beines wurde das Mädchen zusammen mit seiner Mutter mit dem Rettungsfahrzeug ins Tal gebracht, dem Landrettungsdienst übergeben und in die Tölzer Asklepios-Stadtklinik transportiert. Der alpine Einsatz war gegen 17.30 Uhr beendet.

Ein ähnlicher Bergunfall beschäftigte bereits einen Tag zuvor die Bergretter aus Lenggries: Sie mussten am Dienstag gegen 14.20 zur Meldung „Sprunggelenksfraktur auf der Kotalm“ ausrücken. „Glücklicherweise befand sich zu der Zeit gerade ein Bergretter vor Ort“, berichtet die Lenggrieser Bergwacht-Sprecherin Lina Feile. Die drei alarmierten Einsatzkräfte fanden einen 52-Jährigen, der während des Abstiegs von der Kotalm ausgerutscht und umgeknickt war. Er klagte ebenso über Schmerzen im Sprunggelenk. Die Bergwacht Lenggries kühlte und schiente daraufhin die Fraktur und transportierte den Mann ins Tal. Der Einsatz war nach einer Stunde beendet.

Bereits zum Wochenstart hatten die Lenggrieser Bergretter einen ähnlichen Fall: Am Montag versorgte sie nämlich eine Patientin im Bereich der Denkalm. Eine 53-jährige Geretsriederin war beim Abstieg von der Denkalm gestürzt und alarmierte mit Schmerzen im Unterschenkel die Bergwacht. Drei Bergretter eilten mit ihrem Einsatzfahrzeug dorthin und versorgten die Geretsriederin, die sie anschließend mit Verdacht auf eine Fraktur des Wadenbeins ins Tal brachten und dem Krankentransportwagen übergaben.

Neben den drei Beinverletzungen, die die hiesigen Bergwachtler diese Woche beschäftigten, hatte die Tölzer noch einen ganz anderen Fall, um den sie sich kümmern mussten: Am frühen Mittwochnachmittag um 14.43 Uhr unterstützten zwei Einsatzkräfte nach Alarmierung der Leitstelle Oberland einen Einsatz des Rettungshubschraubers Christoph 1 im Leitstellenbereich Rosenheim, wie der Sprecher der Tölzer Bergwacht, Norbert Weinhuber, berichtet. „Aufgrund von Treibstoffmangels wurde der Helikopter von den Bergwachtlern mit dem mobilen Tankanhänger am Hangar in Greiling aufgetankt und konnte daraufhin wieder zu seinem Einsatzort zurückfliegen.“ dwe

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