Auszeichnung für „Oktoberfest 1900“

Bayerischer Fernsehpreis für Klaus Steinbacher aus Reichersbeuern

Sieger des Nachwuchspreises: Klaus Steinbacher
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Sieger des Nachwuchspreises: Klaus Steinbacher.
  • Franca Winkler
    VonFranca Winkler
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Reichersbeuern – Klaus Steinbacher hat in „Oktoberfest 1900“ überzeugt. Dafür erhielt der Reichersbeurer den Bayerischen Fernsehpreis.

Schauspielerin Michaela May erhielt den Ehrenpreis des Bayerischen Fernsehpreises 2021, Karoline Schuch wurde geehrt als beste Darstellerin und Rainer Bock als bester Darsteller. Zu ihnen gesellt sich der aus Reichersbeuern bei Bad Tölz stammende Klaus Steinbacher. Er erhielt den Nachwuchspreis, der auch in diesem Jahr von der LfA Förderbank Bayern gestiftet und mit 10.000 Euro dotiert ist für seine Rolle in der Fernsehserie „Oktoberfest 1900“.

„Das gibt´s ja nicht, das habe ich nicht erwartet“, zeigte sich Klaus Steinbacher bei der Übergabe des Nachwuchsförderpreis (Blauer Panther) überrascht. Steinbacher wurde 1994 in der Nähe von Bad Tölz geboren. Noch während seiner Schulzeit stand er für den Kinofilm „Wer früher stirbt, ist länger tot“ vor der Kamera. Von 2011 bis 2012 gehörte er zum Hauptcast der Serie „Der Fluch des Falken“ und wirkte bei der Serie „Das Boot“ mit. Aktuell zu sehen ist er im Film „Generation Beziehungsunfähig“, der in den Kinos des Landkreises läuft.

Dem sechsteiligen, opulent inszenierten Historien-Epos „Oktoberfest 1900“ gelingt ein komplexes und gleichzeitig faszinierend abstoßendes Gesellschaftspanorama der bayerischen Hauptstadt um die vorletzte Jahrhundertwende. Getragen wird die Serie von eigensinnigen Charakteren und markanten Schauspielerköpfen.

Der aus Reichersbeuern stammende Steinbacher spielt eine Schlüsselrolle: den verletzlichen jungen Brauer Roman Hoflinger, Sohn einer Münchner Brauerei-Dynastie, der so viel kann und möchte – aber nicht darf. Mit seinem eindringlichen Spiel, das einmal von Kraft nur so strotzt und dann wieder zu hochintensiven Momenten wechselt, liefert der 27-Jährige eine facettenreiche Verkörperung des Protagonisten. „Als sentimentaler Held entwickelt er eine außerordentliche Präsenz und zeichnet die enorme Entwicklung seiner Figur vom ungestümen Jungspund zum machtbewussten Bierbaron intensiv und subtil zugleich. Eine einprägsame, berührende und ungemein starke Leistung, die lange nachwirkt“, lautet das Urteil der Jury. Die Preisverleihung des sogenannten „Blauen Panther“ ist auf www.br.de zu finden.

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