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Bergwacht Lenggries unterstützt Sicherheit beim G7-Gipfeltreffen

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Von: Daniel Wegscheider

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Bergwacht Lenggries auf dem G7-Gipfel
Im Gelände um Schloss Elmau: Die Lenggrieser Bergwacht kontrollierte mit ihren Einsatzfahrzeugen die Gegend. © Bergwacht Lenggries

Lenggries/Garmisch-Partenkirchen – Auch die Bergwacht Lenggries konnte das Treffen der G7-Staaten unterstützen, das kürzlich auf dem Schloss Elmau stattgefunden hat.

Um einen ausreichenden Schutz der Regierungschefs der G7-Staaten gewährleisten zu können, wurde das Gebiet rund um das Gipfeltreffen in Elmau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) vergangene Woche in Sicherheitszonen aufgeteilt.

Bekanntermaßen gab es in der Vergangenheit immer wieder ein hohes Mobilisierungspotenzial für Demonstrationen und Protestveranstaltungen verschiedener Gruppierungen. Daher waren in Spitze etwa 18.000 Polizeibeamte im Einsatz, wie das Bayerische Staatsministerium mitteilt.

Aber auch die Bergwacht Lenggries war unter Leitung von Christoph Brenninger vor Ort, um zu helfen. „Vor allem im schwer zugänglichem Gelände unterstützen sie mit einem ihrer Einsatzfahrzeuge die Absicherung des Gebiets durch Kontrollfahrten“, berichtet Lenggries Bergwacht-Sprecherin Lina Feile.

Lenggrieser Bergwacht verstärkt das Team beim G7-Treffen

Unter anderem waren die ehrenamtlichen Retter aus Lenggries gemeinsam mit anderen Bereitschaften an der Seite des Rettungsdienstes, „um im Falle eines größeren Einsatzes die ausreichende Teamstärke gewährleisten zu können“, erklärt Feile weiter.

Auch die angesetzten Demonstrationen hätten die Lenggrieser Bergretter zusammen mit Polizei, Katastrophenschutz und Rettungsdienst begleiten sollen. Laut Feile hätten sie dabei Wasserflaschen an die Demonstranten austeilen sollen. „Jedoch kamen die Ehrenamtlichen hier nicht zum Einsatz.“

Bayerns Innenminister lobt die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist mit dem Einsatzverlauf zufrieden. „Viele tausende Einsatzkräfte haben für einen störungsfreien Verlauf des G7-Gipfels gesorgt“, betonte er am Ende der politischen Veranstaltung. „Die Versammlungen rund um den Tagungsort sind friedlich und ohne größere Zwischenfälle verlaufen.“

Ganz besonders dankte Herrmann den vielen ehrenamtlichen Kräften, die teilweise Tag und Nacht im Einsatz waren: „Ohne sie wäre der Großeinsatz nicht möglich gewesen.“

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