Beteiligte loben Pop-up-Store in der Egerlandstraße 50

„Bereicherung für Geretsried“

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Wollen Innenstädte weiterhin mit innovativen Ideen beleben: (v. l.) Andreas Roß vom Wirtschaftsforum Oberland, Wirtschaftsförderin Annette Hilpert, Dorien Meima-Schmid von startupsandmore und Bürgermeister Michael Müller.

Geretsried – Mehrere Wochen lang konnten sich Kreativschaffende sowie angehende Unternehmer am Ende des vergangenen Jahres in den zuvor leerstehenden Räumen des ehemaligen Bekleidungsgeschäftes Siegmund präsentieren. Mit der Resonanz zeigten sie sich zufrieden.

„Viele Kunden waren begeistert über die angebotene Vielfalt und haben bedauert, dass das Angebot zeitlich begrenzt ist“, erklärte Martina Gaydoul. Die Wolfratshauserin bot Karten, Geschenkanhänger und andere Papierkunstwerke an. Ideengeberin für den ersten Geretsrieder Pop-up-Store war Dorien Meima-Schmid.

Zehn Unternehmer und Startups hatten sich daraufhin für eine einmalige Gebühr von 100 Euro einen Stand gemietet und konnten dort einen Monat lang ihre Waren anbieten. Das Spektrum reichte von handgemachter Seife, über faire Schokolade und modischen Accessoires bis hin zu Bildern. Neben dem Verkauf sollte auch die Bekanntheit von regionalen Kreativschaffenden gesteigert werden. „Das lief alles sehr harmonisch ab. Es gab kein Gerangel um die beste Ladenfläche“, zeigte sich Meima-Schmid begeistert.

Bürgermeister Michael Müller lobte das Konzept: „Es muss nicht immer Online-Handel sein. Mit kreativen Ideen kann man sich sehr wohl gegen den Mainstream behaupten“, unterstrich er. Dass Pop-up-Stores zu einer Belebung von Innenstädten beitragen können, glaubt auch die Geretsrieder Wirtschaftsförderin Annette Hilpert: „Wir haben nur positives Feedback bekommen, das war eine Bereicherung für Geretsried“.

Ob das Pilotprojekt wiederholt wird, ließ sie indes noch offen. Landkreis-Wirtschaftsförderer Andreas Roß würde dies zweifellos begrüßen. „Hier ist sichtbar gemacht worden, was es in der Region alles gibt. Ich hoffe, dass es auch in Zukunft zu Kooperationen zwischen Wirtschaftsförderern und innovativen Unternehmen kommt“, wünscht er sich. Die Wolfratshauserin Fotografin Petra Bauer-Wolfram knüpfte darüber hinaus wertvolle neue Kontakte. Im Pop-up-Store sind ihre Bilder so positiv aufgefallen, dass sie ihre Fotografien demnächst auch in der Wolfratshauser Kreisklinik ausstellen darf. Peter Herrmann

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