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Betretungsverbot im Wiesenbrütergebiet der Loisach-Kochelsee-Moore

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Von: Daniel Wegscheider

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Ein junger Brachvogel im Loisach-Kochelsee-Moor.
Junger Brachvogel im Loisach-Kochelsee-Moor. © Bettina Kelm

Landkreis – Zum Schutz von seltenen und stark bedrohten Vogelarten wie dem Brachvogel, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen und Kiebitz, gilt bis 15. Juli wieder das jährliche Betretungsverbot im Wiesenbrütergebiet Loisach-Kochelsee-Moore.

Wie das Landratsamt mitteilt, darf das Gebiet in dieser Zeit nur auf ausgewählten Wegen betreten werden und Hunde müssen angeleint sein. Die Wege sind auf den Schautafeln vor Ort markiert und können auf der Homepage des Landratsamtes (www.lra-toelz.de) unter dem Suchbegriff: „Wiesenbrüter“ eingesehen werden.

Die Loisach-Kochelsee-Moore erstrecken sich entlang der Loisach vom Kochelsee bis Penzberg. Mit rund 4.000 Quadratmeran Ausdehnung gehören sie zu den größten zusammenhängenden Feuchtgebieten Deutschlands.

„Brutstätte für seltene und stark bedrohte Vogelarten“

Das Gebiet zeichnet sich aus durch große Flächen mit nur wenigen Bäumen und Sträuchern. „Die Loisach-Kochelsee-Moore haben damit nicht nur lokal, sondern auch für Mitteleuropa eine bedeutende Funktion als Brutstätte für seltene und stark bedrohte Vogelarten“, berichtet Sabine Schmid vom Landratsamt.

„Da die Vögel in der freien Wiese ungeschützt brüten und ihre Jungtiere aufziehen, können die Vögel leicht gestört werden, wenn Menschen oder Hunde zu nah an das Nest heran treten.“ Zum „Schutz der Tiere ist es daher von großer Bedeutung, dass die Bestimmungen eingehalten werden.“

Die Naturschutzwacht kontrolliert dies vor Ort. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage www.dein-toelzer-land.de/die-loisach-kochelsee-moore zu finden.

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