Betrüger geben sich als Polizei ausGeretsriederin um Geld und Schmuck in fünfstelligem Bereich gebracht

Geretsriederin um Geld und Schmuck in fünfstelligem Bereich gebracht

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Einen hohen fünfstelligen Betrag ergaunerten sich Betrüger bei einer Geretsriederin (84): Zunächst gaben sich die Kriminellen als Polizeibeamte aus, danach händigte die Seniorin Schmuck und Bargeld aus.

Geretsried – Täglich gehen Polizeimeldungen ein, wo vor Anrufen von Betrügern gewarnt wird: Die geben sich bei Bürgern als Polizeibeamte aus und bringen zumeist Senioren dazu, ihnen Barvermögen oder Wertgegenstände auszuhändigen. Meistens fallen die Angerufenen nicht auf diese Masche herein. Doch eine 84-Jährige aus Geretsried wurde nun um Bargeld in hohem fünfstelligen Bereich gebracht.

Die Masche ist dreist, bekannt aber leider immer wieder erfolgreich: Ein falscher Polizeibeamter meldet sich telefonisch vorrangig bei älteren Menschen. Er erzählt ihnen, dass bei einer kürzlich erfolgten Festnahme eines Verbrechers Hinweise aufgefunden wurden, dass die angerufene Person Ziel eines Einbruchs werden soll. Für die Betroffenen natürlich ein Schock. Der Anrufer setzt aber noch eines obendrauf: Der Festgenommene hätte noch flüchtige Komplizen und nun ginge man davon aus, dass diese den gefassten Plan in die Tat umsetzen wollen. 

Überwältigt von dem Bedrohungsszenario nehmen die späteren Geschädigten jede Hilfe an, die der Anrufer Ihnen bietet: in den meisten Fällen soll das Bargeld und Schmuck an einen Kollegen übergeben werden. Dieser würde die Wertgegenstände verwahren und sichern, bis die fiktiven Flüchtigen ebenfalls festgenommen werden. So geschah es auch am Dienstag, 21. Januar. Durch geschickte Gesprächsführung wurde den Tätern durch das unbedarfte 84-jährige Opfer Bargeld und Schmuck im hohen fünfstelligen Bereich übergeben. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd warnt ausdrücklich vor betrügerischen Anrufen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau, wo diese zuletzt gehäuft auftreten.

Sollten Bürger einen derartigen Anruf erhalten, gilt: sofort auflegen und die Polizei über den Notruf 110 verständigen. Und bestenfalls auch Bekannte und Verwandte über die Betrugsmasche informieren um so den Kriminellen einen Strich durch die Rechnung zu machen. tka

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