Gefährlicher Eingriffs in den Straßenverkehr

36-jährige Eglingerin erlebt böse Überraschung: Radmuttern am Auto gelockert

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Gefährlicher Eingriff: Bei einem Audi A4 lockerte ein bislang Unbekannter sämtliche Radmuttern. Die Polizei ermittelt (Symbolfoto).

Egling- Wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt die Polizeiinspektion Wolfratshausen, nachdem an einem Audi A4 sämtliche Muttern an einem der Räder gelockert worden waren.

Der silberne Audi war noch vor vier Wochen in einer Kfz-Werkstatt. Das Ergebnis der Inspektion: Das Fahrzeug war in einem einwandfreien Zustand. Seitdem war die 36-jährige Fahrzeughalterin auch viel mit dem Auto unterwegs. Sämtliche Fahrten verliefen problemlos.

Als sie schließlich am Dienstagvormittag wieder damit zum Einkaufen fuhr, bemerkte sie nach etwa 15 Kolometer Fahrtstrecke, dass ihr Audi vibrierte und sie vernahm auch ein auffälliges Geräusch. Da die Eglingerin vermutete, dass sie einen platten Reifen haben könnte, stieg sie aus und überprüfte ihr Auto. Am vorderen linken Rad waren alle fünf Radmuttern gelockert. Die anderen Räder waren vollkommen unauffällig.

"Glücklicherweise hatte die 36-Jährige den gefährlichen Umstand rechtzeitig bemerkt, sodass sie sich selbst behelfen konnte, indem sie die Radmuttern wieder festzog und die Fahrt fortsetzen konnte", berichtet Polizeihauptkommissar Steffen Frühauf. Aufgrund der Gesamtumstände muss angenommen werden, dass jemand ganz gezielt die Radmuttern gelockert hatte. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde daher eingeleitet. dwe

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