Filmteam am Segelflugplatz Königsdorf

Kameramann hebt mit Königsdorfern Piloten für die BR-Produktion: „Heimat der Rekorde“ ab

Segelflugzentrum Königsdorf Dreharbeiten
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Mathias Schunk (Mitte) während des Interviews beim Filmdreh für „Heimat der Rekorde“ des Bayerischen Fernsehens.
  • Daniel Wegscheider
    vonDaniel Wegscheider
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Königsdorf – Für eine Folge „Heimat der Rekorde“ wurde in Königsdorfs am Segelflugplatz gedreht. Die TV-Ausstrahlung ist am Montag auf dem BR Fernsehen zu sehen.

Zweimal war das Segelflugzentrum Königsdorf im vergangenen Jahr Schauplatz für TV-Produktionen: Neben „Hubert ohne Staller“ im Juni, wo nur Startbahn als Kulisse diente, stand im Oktober das Segelfliegen selbst im Vordergrund. Und zwar für die BR-Serie „Heimat der Rekorde“, die über bayerische Rekorde jeglicher Art berichtet.

In Königsdorf ging es um den Europarekord für den weitesten Streckensegelflug, den Segelflieger Mathias Schunk 2019 aufgestellt hatte. Das Filmteam drehte das Vorbereiten der Flugzeuge und führte Interviews mit Schunk und einigen Nachwuchspiloten . Gerade das generationsübergreifende des Sportes sei einmalig, es gibt Jugend-, Herren- und Frauen-Mannschaften sowie für die „Älteren Herren“-Teams. „Der Jugendliche ist auf den Rentner angewiesen und umgekehrt, um seinen Sport ausüben zu können,“ betont Schunk. Abschließend wurden noch Flugaufnahmen gemacht, um die Schönheit des Sportes einzufangen. 

Hierzu stieg BR-Redakteur Jo Walther in ein Segelflugzeug vom Typ Arcus gemeinsam mit Schunk, während der Kameramann in einem Motorsegler nebenher flog. Hierbei musst zunächst eine ausgiebige Sitzprobe gemacht werden, um zu testen, wie die große Fernsehkamera im Cockpit untergebracht werden könne, ohne dass die Steuerung des Flugzeuges beeinträchtigt werde, berichtet Schunk.

Der Schlepppilot Christian Ponradl schleppte dann den Arcus bis nach Garmisch-Patenkirchen zum Startpunkt. Das Team flog vorbei an der Zugspitze und später über den Walchen- und Kochelee. „Im Nachhinein hatten wir echt Glück, dass wir die Dreharbeiten noch vor dem Lockdown unter den damals noch etwas geringeren Auflagen machen konnten, momentan wäre so etwas gar nicht mehr möglich“, sagt Schunk, der selber auf das Ergebnis des Schnitts gespannt ist.

Ausgestrahlt wird die Folge am Montag, 8. Februar, um 20.15 Uhr im BR und ist anschließend in der Sender-Mediathek abrufbar. dwe

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