Tom Kriegenherdt und Verena Angermaier führen jetzt das „Bräustüberl“

Tölzer Traditions-Wirtshaus wiedereröffnet

Tom Kriegenherdt, Verena Angermaier und Küchenchef Tobias Neumann
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(v.l.n.r.) Tom Kriegenherdt, Verena Angermaier und Küchenchef Tobias Neumann freuen sich auf viele Gäste!

Bad Tölz (ejs) – Gute zwei Jahre lang war das Tölzer Bräustüberl gleich gegenüber der Mühlfeldkirche geschlossen, seit Heidi Königbauer nach 40 Jahren das Lokal zugesperrt hat. Jetzt wurde das Tölzer Traditions-Wirtshaus wiedereröffnet. 

Keine großartig neue gastronomische Ideen wollen die neuen „Wirtsleit“, Geschäftsführer Tom Kriegenherdt und Betriebsleiterin Verena Angermaier, hier verwirklichen, sondern „am besten bleibt das Bräustüberl das, was es schon immer war, ein zünftiges bayerisches Wirtshaus für alle Tölzer und deren Gäste.

Mit Tom Kriegenherdt hat der Pächter, die Spaten-Löwenbräu-Gruppe, nun einen erfahrenen Gastronomen gewonnen. Der gebürtige Dresdner machte seine ersten Schritte im Münchner Nachtleben im Nobel-Club „P1“, eröffnete dann 2004 zusammen mit Franz Jüttner das „8 Seasons“ an der Maximilianstraße. 2014 machte er das „8 Seasons Lounge & Restaurant“ auf, und seit 2015 ist er Betriebsleiter der „Waldwirtschaft“ in Großhesselohe – ein Job, den er nun zugunsten des „Bräustüberls“ aufgibt. „Mein Wunsch war schon immer ein klassisches bayerisches Restaurant mit Stammgästen und im überschaubaren Rahmen“, sagt der 43-Jährige.

Impressionen Tölzer Bräustüberl

Bräustüberl Bad Tölz
Das Tölzer Traditions-Wirtshaus wurde wiedereröffnet und bleibt ein zünftiges bayerisches Wirtshaus für alle Tölzer und deren Gäste. © Ewald J.Scheitterer
Bräustüberl Bad Tölz
Das Tölzer Traditions-Wirtshaus wurde wiedereröffnet und bleibt ein zünftiges bayerisches Wirtshaus für alle Tölzer und deren Gäste. © Ewald J.Scheitterer
Bräustüberl Bad Tölz
Das Tölzer Traditions-Wirtshaus wurde wiedereröffnet und bleibt ein zünftiges bayerisches Wirtshaus für alle Tölzer und deren Gäste. © Ewald J.Scheitterer
Bräustüberl Bad Tölz
Das Tölzer Traditions-Wirtshaus wurde wiedereröffnet und bleibt ein zünftiges bayerisches Wirtshaus für alle Tölzer und deren Gäste. © Ewald J.Scheitterer
Bräustüberl Bad Tölz
Das Tölzer Traditions-Wirtshaus wurde wiedereröffnet und bleibt ein zünftiges bayerisches Wirtshaus für alle Tölzer und deren Gäste. © Ewald J.Scheitterer

Als Betriebsleiterin steht ihm in Tölz die gebürtige Erdingerin Verena Angermaier (34) zur Seite. Sie arbeitete einst im „8 Seasons“ als Barkeeperin und „an der Tür“, wie sie sagt, bevor sie zuletzt acht Jahre im Bereich E-Commerce bei Trachten Angermaier tätig war.

Aus der „Waldwirtschaft“ wiederum kennt Kriegenherdt Tobias Neumann, der jetzt in der Küche des Bräustüberls den Kochlöffel schwingen wird. Der 29-jährige Küchenchef stammt gebürtig aus Annaberg-Buchholz in Sachsen, erlernte seinen Beruf in einem Vier-Sterne-Hotel bei Dresden, war fünf Jahre Sous-Chef im „Alten Wirt“ in Forstenried und kochte zuletzt im „Centrum für Prävention“ in Bernried.

Im „neuen“ Tölzer Bräustüberl gibt es wie gehabt den großen Gastraum und das Nebenzimmer. Modernisiert wurden vor allem die Toiletten, die dafür in das erste Untergeschoss ausgewandert sind. Das zweite Kellergeschoss, der ehemalige Eiskeller als hier noch tatsächlich Bier gebraut wurde, soll ebenfalls künftig noch zu zwei Gasträumen für „Kellerpartys“ ausgebaut werden. Die Verbindung zur Küche wird hier mit einem Speisen-Aufzug hergestellt und eine direkte Verbindung zum angrenzenden „Kult“ ist ebenfalls angedacht.

Auch „Kult“ wird wiederbelebt

Zusammen mit dem Tölzer Bräustüberl hat die Investorengruppe „Invest 5“ auch das zweite Untergeschoss im daneben liegenden Advokatenhaus erworben. Dort ist das „Kult“, der Nachtclub, Disco und Bar beheimatet. „Wir werden auch das Kult wieder aufmachen, voraussichtlich Ende Mai“, versprechen Verena Angermaier und Tom Kriegenherdt. Allerdings vorerst nur testweise, um zu sehen, wie es von den Gästen angenommen wird.

Dann wird das „Kult“ eine Sommerpause einlegen. „Die werden wir nutzen, um diverse notwendig gewordene Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durchzuführen.“ Der richtige große Start für die Disco soll dann erst im Herbst erfolgen. Während des aktuellen „Testlaufs“ wird das „Kult“ jeweils am Freitag und am Samstag geöffnet sein.

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