Sachschaden in Höhe von etwa 20 Euro

Brandentwicklung im Neubau des Schwimmbads bei Bauarbeiten mit zwei Verletzten

Feuerwehr Symbolbild Frontblitzer
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Feuerwehr Symbolbild Frontblitzer

Geretsried – Nach Schweißarbeiten im neuen interkommunalen Schwimmbad in der Adalbert-Stifter-Straße in Geretsried kam es am Dienstag, 24. November gegen 14:20 Uhr zu einem Feuerwehr- und Notarzteinsatz nach einer Brandentwicklung.

Bei nachträglichen Schweißarbeiten an einer Edelstahlwand gerieten die hinter der Edelstahlwand angebrachten Dämmplatten aufgrund der starken Hitzeentwicklung in Brand. Der Brand konnte offenbar noch durch die ausführenden Mitarbeiter der Baufirma vor Eintreffen der Feuerwehr abgelöscht werden, so dass nur ein sehr geringer Sachschaden in geschätzter Höhe von ca. 20.- Euro entstanden ist, allerdings wurden beide Angestellten der Baufirma verletzt.

Ein 24jähriger syrischer Mitarbeiter der Baufirma erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde in eine nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Ein 45jähriger deutscher Angestellter, welcher die Schweißarbeiten durchgeführt hat, erlitt neben der Rauchgasvergiftung noch schwere Verbrennungen am Unterarm und wurde zur medizinischen Behandlung ebenfalls in ein Klinikum verbracht.

Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und der verwendeten Materialien der Dämmplatten entstand eine enorme Rauchentwicklung, wodurch das gesamte Schwimmbad unter Rauch stand und von der Feuerwehr entsprechend entlüftet werden musste.

Aufgrund des Einsatzes waren ein kompletter Löschzug der freiwilligen Feuerwehr Geretsried, 4 Rettungsdienstbesatzungen und 2 Notärzte, sowie eine Streifenbesatzung der PI Geretsried im Einsatz. Die Einsatzörtlichkeit wurde nach Abschluss der polizeilichen, rettungsdienstlichen und feuerwehrdienstlichen Arbeiten an einen vor Ort befindlichen Verantwortlichen der Stadt Geretsried übergeben.

Ermittlungen bezüglich der Verletzungen und der durchgeführten Arbeiten werden von der PI Geretsried geführt. fra

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